Wilderei: Dieses Nashorn-Baby trauert um seine getötete Mutter

Wilderei - ein Verbrechen auf höchster Ebene

Es ist ein Verbrechen, das in Teilen Afrikas, Südamerikas und Asiens passiert: skrupellos werden Tiere in freier Wildbahn getötet, um dann mit ihren Produkten illegal auf dem Schwarzmarkt zu handeln. Im Video sehen Sie, wie ein verzweifeltes Nashornbaby um seine von Wilderern getötete Mutter trauert.

Diese Tierarten sind von der Wilderei bedroht

Der illegale Handel mit Wildtieren sei – nach Drogenhandel, Produktpiraterie und Menschenhandel – das viertgrößte Verbrechen weltweit, so der WWF. Das Ziel der Wilderei ist, Wildtierprodukte in Form von Schmuck, Bekleidung oder Heilmitteln auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen.

Die meist bedrohten Tierarten der Wilderei sind Nashörner, Elefanten und Tiger. Aber auch Gorillas, Haie, Schneeleoparden und Orang-Utans stehen im Interesse des illegalen Tierhandels. So werden die Stoßzähne des Elefanten als Schmuck weiter an Touristen verkauft. Das Nashorn-Horn ist im Wildtierhandel besonders als medizinisches Heilmittel und Luxusprodukt bekannt. Der illegale Handel mit Wildtieren soll jährlich auf einen Umsatz von bis zu 20 Milliarden Euro kommen.

20.000 Tiere müssen jährlich ihr Leben geben

Die Zahl der getöteten Tiere ist schockierend: Im vergangenen Jahr wurden in Südafrika mehr als 1.000 Nashörner getötet, berichtet die 'Südwest Presse'. Das Horn soll auf dem Schwarzmarkt bis zu 10.000 Euro pro Kilogramm einbringen. Insgesamt werden jährlich bis zu 20.000 Tiere durch Wilderei getötet, so Zahlen des WWF. Experten betrachten die Zahlen weiterhin mit großer Sorge.

Im Video sehen Sie, wie ein Nashornbaby um seine Mama trauert, die von Wilderern getötet wurde.