AstraZeneca für Mediziner

Diese hessischen Ärzte gönnen sich die vorzeitige Impfdosis

02. März 2021 - 17:36 Uhr

Piekser mit viel diskutiertem Impfstoff

Viel Diskussion gibt es derzeit um die Corona-Impfstoffe – und vor allem der des britisch-schwedischen Konzerns AstraZeneca steht in der Kritik. Mit diesem konnten sich Ärzte und medizinisches Personal in Hessen jetzt vorzeitig impfen lassen. Wie dieses Angebot genutzt wurde und wie der Pieks bei den Medizinern ankam, sehen Sie im Video.

Ungenutzte AstraZeneca-Impfdosen - Impfkommission überdenkt Empfehlung

Forscher wie Prof. Dr. Christian Drosten betonen immer wieder, dass der AstraZeneca-Impfstoff wirke und wie die weiteren in Deutschland zugelassenen Impfstoffe von Biontech und Moderna sehr wertvoll sei. Trotzdem bleiben Deutschlandweit Impfstoff-Dosen des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca ungenutzt liegen. Die Ständige Impfkommission in Deutschland (Stiko) will jetzt ihre Empfehlung zu dem Impfstoff überdenken. Bisher war der Impfstoff nur für Menschen zwischen 18 und 64 Jahren empfohlen worden, da Daten zur Wirkung bei Älteren fehlten.

"Wir sind die Impfprofis" - Kassenärztliche Vereinigung plädiert für Impfung in Praxen

Können die Impfzentren allein Herr der Impflage bleiben? Haus- und Kinderärzte in ihren Praxen sollten die Impfungen vorantreiben, fordert Dr. Frank Datych, Vorsitzender der Kassenärztliche Vereinigung Hessen, im RTL-Interview. Sie seien die eigentlich Impfprofis, sie könnten die Impfdosen, die Deutschland erwartet, und auch vor allem den leichter zu lagernden AstraZeneca-Stoff verteilen – doch die Rahmenbedingungen müssten sich dafür ändern. Es führe kein Weg an den Hausärzten vorbei, nur so könne man das Corona-Problem durch Impfungen in den Griff bekommen.