Wiener Schnitzel und Original Berliner Currywurst

01. November 2012 - 19:02 Uhr

Wiener Schnitzel und Currywurst - das fehlt auf keiner Gaststätten-Speisekarte. Machen Sie die Klassiker doch einfach mal selbst! Mit den beiden Rezepten der "RTL Punkt 12"-Zuschauer.

So bereiten Sie den Wiener Schnitzel zu

Zutatenliste:

4 dünne Kalbsschnitzel (geht auch mit Schwein, dann ist es aber "Nach Wiener Art")

100 g Mehl

50 g Paniermehl

150 g geriebener Parmesan

3 Eier

350 ml Sonnenblumenöl

1 Zitrone

1 kg Kartoffeln

200 ml Sahne

200 ml Milch

200 g geriebener Mozzarella

1 Knoblauchzehe

Salz, Pfeffer

1 Prise Zucker

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Für die Gratinsoße brauchen Sie Sahne, geriebenen Mozzarella (am besten aus Büffelmilch), Milch, ein Ei, jeweils eine Prise Pfeffer und Salz und als Clou - eine Messerspitze voll Zucker. Das Ganze etwa fünf Minuten lang verquirlen und dann zu den Kartoffelscheiben in eine feuerfeste Form geben. Das Gratin wird im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze 45 Minuten lang gegart.

Für die Schnitzel-Panade Parmesan reiben, Ei verquirlen, Paniermehl mit dem Parmesan mischen und dann die Schnitzel zuerst in Mehl wenden, dadurch haftet das Ei besser. Dann in der Paniermehl-Semmelbrösel-Mischung wenden.

Die Schnitzel am besten nicht klopfen. Wenn Sie das Fleisch am Stück kaufen, frieren Sie es kurz an, dann können Sie es selbst mit einem scharfen Messer oder der Brotmaschine in dünne Scheiben schneiden.

Die Schnitzel müssen im Öl schwimmen, damit sie nicht in der Pfanne kleben bleiben und sich die Kruste löst. Das Fett ist heiß genug, wenn es Blasen am Kochlöffelstiel gibt.

Das Fleisch kurz anbraten, pfeffern und salzen, die Schnitzel wenden - die Herdplatte können Sie jetzt schon ausschalten und nochmal kurz mit der Gabel testen, ob das Fleisch schon durch ist.

Kleiner Tipp: Lassen Sie die Schnitzel auf einem Gitter über Küchenpapier abtropfen, dann haftet das Papier nicht an der Panade.

Das Gratin fünf Minuten vor Ablauf der Garzeit noch mit etwas geriebenem Mozzarella bestreuen. Mit einer Zitronenspalte und Preisselbeeren dekorieren. Fertig! Guten Appetit.

Und so geht die Original Berliner Currywurst

Zutaten für 4 Personen:

4 Brühwürste ohne Darm oder

4 feine Bratwürste

Curry-Soße:

1 Zwiebel

1 EL brauner Zucker

1 EL mildes Currypulver

1 Zimtstange

1 Chilischote

40 ml Ananassaft

100 ml Gemüsebrühe

2 EL Tomatenmark

500 g stückige Tomaten

1 EL Weißwein Essig

5 EL Olivenöl

1 TL Currypulver

1 TL Paprikapulver

½ TL Chiliflocken

1 Prise Salz

Pommes Frites:

2 kg mehlig kochende Kartoffeln

2 EL Salz

Öl zum Frittieren

Zubereitung:

1. Gewürfelte Zwiebeln glasig andünsten und mit braunem Zucker karamellisieren. Sämtliche Zutaten dazu geben und 30 – 45 Min. köcheln lassen. Danach Zimtstangen und ganze Chilischoten entfernen und fein pürieren. Zuletzt alles durch ein Sieb passieren.

2. Die Würste in Öl goldbraun anbraten.

3. Kartoffeln schälen, in gleichmäßige Streifen schneiden, in heißem Fett goldbraun frittieren. Zum Schluss salzen.