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Wieder viele Besucher im Harz - Polizei und Landkreis Goslar aber zufrieden

Corona-Maßnahmen scheinen zu greifen

Wieder viele Besucher im Harz - Polizei und Landkreis aber zufrieden

09.01.2021, Niedersachsen, Torfhaus: Wintersportler gehen mit einem Schlitten am Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus im Harz an einer Hinweistafel «Maskenpflicht» vorbei. Angesichts des teilweise enormen Besucheransturms im Harz in den zurückliegen
Coronavirus - Harz
spf kde, dpa, Swen Pförtner

Touristen halten sich weitestgehend an Regeln

Volle Skigebiete, viele Menschen, die das Winter-Wetter draußen genießen wollen – das ist keine Seltenheit und in Nicht-Corona-Zeiten auch eine Freude für die örtliche Tourismusbranche. Genau wie in anderen beliebten Schnee-Regionen in Deutschland ist es auch im Harz in den letzten Wochen allerdings immer wieder zu regelrechten Touristen-Anstürmen gekommen. Ein neues Konzept, um mit den Besucher-Massen klarzukommen, scheint aber aufzugehen.

Harz: Neue Maßnahmen greifen

Am Dienstag (05.01.) hatten der Landkreis, die Polizei und die hauptsächlich betroffenen Städte die aktuelle Situation genauer unter die Lupe genommen und ein Konzept verabredet, um die Touristenströme besser zu verteilen. Die Idee: Vereinzelte Straßensperrungen, Ableitungen, deutlich mehr Polizei und Ordnungskräfte. „Die Bevölkerung hat uns gut angenommen, zum Teil wurde Glühwein angeboten, die Menschen waren froh, dass wir vor Ort waren und geregelt eingegriffen haben“, sagt Frank-Michael Kruckow vom Landkreis Goslar im RTL Nord-Interview.

Wenige kleinere Corona-Verstöße

09.01.2021, Niedersachsen, Torfhaus: Einsatzkräfte der Polizei stehen an der Einfahrt zum Großraumparkplatz am Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus im Harz. Angesichts des teilweise enormen Besucheransturms im Harz in den zurückliegenden Tagen wird
Coronavirus - Harz
spf kde, dpa, Swen Pförtner

Die Polizei Goslar spricht von mehr als hundert eingesetzten Beamten. Den Angaben zufolge mussten vereinzelt Ordnungswidrigkeiten mit Bußgeldern bis zu 100 Euro geahndet werden. Am Dienstag (12.01.) wollen die beteiligten Behörden das Wochenende noch einmal ausführlich bewerten und überlegen, ob und wie man das Konzept weiter anpassen muss.