Wieder Humboldt-Pinguine im Zoo Hoyerswerda: auch aus Halle

Ein Humboldt-Pinguin kommt aus einer Transportkiste in die neugestaltete Anlage im Zoo Hoyerswerda. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
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02. Juli 2020 - 15:30 Uhr

Nach eineinhalb Jahren sind im Zoo von Hoyerswerda (Landkreis Bautzen) wieder Humboldt-Pinguine zu sehen. Zehn Frackträger aus Halle (Sachsen-Anhalt) und Beauval (Frankreich) erkundeten am Donnerstag erstmalig die neue Anlage in dem Tiergarten, wie der Zoo mitteilte. Diese warte mit viel Luxus auf. Mit einer modernen Erdwärmesonde werde das Beckenwasser im Sommer gekühlt und im Winter erwärmt sowie über eine UV-Filtrierung und durch Sand- und Ozonfilter regelmäßig gereinigt. Highlight sei ein Sprungbrett mit Wasserfall.

In 2018 war die frühere Gruppe der Humboldt-Pinguine im Zoo Hoyerswerda überraschend an einer Pilzinfektion gestorben. Der Zoo hofft mit den neuen Vögeln an die Zuchterfolge der vergangenen Jahre anschließen zu können.

Humboldt-Pinguine gehören zu den Pinguinarten, die akut vom Aussterben bedroht sind. Sie leben an der Pazifikküste von Peru und Chile. Der Zoo Hoyerswerda unterstütze seit Jahren die Bemühungen des Vereins Sphenisco, in dem Brutgebiet in Chile eine Meeresschutzzone zu errichten, teilte der Tierpark weiter mit.

Quelle: DPA