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Wie Sie mit kleinen Alltagstricks beim Tanken, Einkaufen, Kochen & Waschen bares Geld sparen

Tipps von RTL-Verbraucherexperte Ron Perduss

Tanken, einkaufen, kochen, waschen: Mit diesen Alltagstricks sparen Sie bares Geld

Im Alltag sparen: Mit diesen Tricks Experte gibt Tipps
02:49 min
Experte gibt Tipps
Im Alltag sparen: Mit diesen Tricks

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Sie erleben das gerade wahrscheinlich auch: Sprit , Lebensmittel, Strom und Gas – alles wird teurer! Vor allem Menschen, die nicht besonders viel verdienen, leiden unter steigenden Preisen. Doch zum Glück lassen sich mit ein paar einfachen Tricks im Alltag ganz nebenbei übers Jahr viele Euro sparen. RTL-Reporterin Melanie Haselhoff hat sich gemeinsam mit dem Spar-Experten Ron Perduss die wichtigsten Alltags-Situationen – im Supermarkt, an der Tankstelle und zu Hause – vorgenommen und verraten, wie wir ohne viel Aufwand erstaunlich viel sparen können.

Lese-Tipp: 5 Tricks: So sparen Sie beim Tanken bares Geld

Tipp Nr. 1: Immer abends tanken

Morgens ist Tanken am teuersten, hier fahren die meisten auf dem Weg zur Arbeit noch schnell zur Tankstelle, erklärt Verbraucherexperte Ron Perduss. Abends ab 18 Uhr werde es hingegen deutlich günstiger. Meist halte das so bis 20 oder 21 Uhr an – und das könne pro Tankfüllung schon mal 4 Euro Unterschied machen.

Wer noch weiter sparen möchte, für den sind Tank-Apps wie die „ADAC Sparpreis“-App oder die "Mehr Tanken"-App genau das Richtige. Die helfen, die günstigste Tankstelle im Umkreis zu finden.

Extra-Tipp: Wer sich in der App noch einen Preiswecker einstellt, der verpasst auch die ganz spontanen Preissenkungen nicht mehr. Übrigens: Für den günstigen Sprit lohnt sich sogar ein Weg von 10-15 km Fahrt zur nächsten Tankstelle.

Lese-Tipp: Tank-Apps vs. nach Uhrzeit tanken – Wie Sie beim Tanken jetzt noch sparen können

Tipp Nr. 2: Vorausschauend Auto fahren

Vorausschauend Auto fahren – das wurde uns schon in der Fahrschule eingetrichtert. Im Alltag schleicht sich dann doch mal der schnelle Wechsel zur Bremse ein, statt das Auto an der Ampel ausrollen zu lassen. Dabei bringt genau das richtig Kohle! "Vorausschauend zu fahren, bedeutet an der Ampel ausrollen, schneller hochschalten und die Klimaanlange nur einsetzen, wenn es wirklich notwendig ist“, erklärt Perduss. „Mit diesen Tipps können Sie bis zu 20 Prozent Sprit sparen."

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Tipp Nr. 3: Beim Einkaufen auf Eigenmarke setzen

Vor dem Wocheneinkauf nochmal schnell die Prospekte auf Angebote checken? Das bringt schon viel, geht aber auch per App. Aktuelle Angebote listet beispielsweise die App „Super.de“ auf. Sind die Angebote dann gefunden, sollten wir hier gleich ein paar Artikel mehr einpacken.

Und: Eigenmarken sind günstiger. „Hier lassen sich 10-30 Prozent sparen“, weiß der Verbraucherexperte. Abstriche in der Qualität müssen wir da aber nicht machen: „Die Eigenmarken der Discounter sind tatsächlich qualitativ genauso hochwertig wie die Markenartikel“, so Perduss weiter.

Wer gerne zur praktischen Fertigpizza greift, sollte das aber nochmal überdenken. Pizza selbst machen spart laut Perduss rund 1-3 Euro.

Tipp Nr. 4: Essen wiederverwerten statt wegwerfen

Auch beim Kochen lässt sich einiges sparen – man muss nur erfinderisch sein. Denn: Der größte Geldfresser in der Küche ist der Mülleimer! Also gilt beim Kochen die Devise: aus "zu viel" mach "neu".

Hier macht ein Wochen-Speiseplan Sinn, bei dem man Doppelverwertung mitdenkt. Also zum Beispiel: Den Blumenkohl am ersten Tag normal kochen und am zweiten daraus eine Blumenkohlpizza machen. Bei Kartoffeln bieten sich am Folgetag zum Beispiel Bratkartoffeln an. Bei vielen Lebensmitteln eignet sich auch ein Eintopf zur Wiederverwertung.

Lese-Tipp: Eine Woche Essen kochen für unter 50 Euro - und das für die ganze Familie!

Tipp Nr. 5: Haushaltsgeräte weniger arbeiten lassen

Kühlschrank, Spülmaschine, Waschmaschine – unser Heim steckt voller Stromfresser, die wir im Alltag aber unbedingt brauchen. Wie soll man da sparen? Das geht!

Verbraucherexperte Ron Perduss rät: „Im Kühlschrank reichen statt 4 auch 6 Grad für frische Lebensmittel.“ Und auch bei der Waschmaschine lässt sich sparen: „Wenn Sie von 60 auf 40 Grad runtergehen, wird die Wäsche genauso sauber, aber sie sparen 50 Prozent Energiekosten."

Selbst ab und zu mal Standby-Geräte auszuschalten oder Ladekabel zu ziehen, bringt mehr als man denkt. "Das spart bis zu 90 Euro Energiekosten pro Jahr." Wichtig aber: "Alte Geräte sollten Sie immer rechtzeitig austauschen“, so der Experte.

Also Stecker ziehen, Auto mal ausrollen lassen und schon gespart! Denn: Ein paar kleine Änderungen im Alltag sind bares Geld wert! (dhe/akr)

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