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Wie geht es mit dem Sommer 2022 nach dem Siebenschläfer weiter? Hitze oder Blitze?

Spannung in der Siebenschläferzeit

Sommer 2022 am Scheideweg - wichtige Weichenstellung naht

Siebenschläfer-Regel: Wie wird der Sommer 2022? Weichenstellung am Siebenschläfer

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von Björn Alexander und Oliver Hantke

Bis zum Siebenschläfer am Montag gibt es eine unwetterträchtige und zum Teil sehr heiße Wetterlage bei uns. Doch was passiert danach? Wie geht es mit dem Sommer 2022 weiter? Zündet genau an Siebenschläfer die nächste Heißluftblase bei uns? Wir haben mal bei unserem wetter.de-Meteorologen Björn Alexander nachgefragt.

Ist die Hitze an Siebenschläfer durch?

Björn Alexander: „Wohl eher nicht. Zwar sehen die Wettercomputer durchaus unterschiedliche Szenarien für die letzten Tage im Juni. Aber beim Gros der Ansätze spielt die mitunter schwüle Hitze aus dem Süden Europas eine Rolle. Und somit bleiben auch wiederholt Hitze- und Unwetterwarnungen auf der Tagesordnung.“

Höchstwerte - so heiß wird es in Deutschland

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Ist das ein schlechtes Omen für unseren Sommer?

Die Grafik zeigt die Höchstwerte für Sonntag, 03.07.2022
Auch am ersten Wochenende im Juli sind wieder Temperaturen um die 30 Grad möglich.
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Alexander: „In Bezug auf den Siebenschläfer gilt ja, dass es um den Zeitraum bis etwa Ende erster Julidrittel geht. Insofern haben wir für den Kern- oder Hochsommer noch alle Optionen. Grundsätzlich scheint der Juli aber ebenfalls einen wendungsreichen Weg nehmen zu wollen. Zumindest sind die experimentellen Langfristprognosen für den Gesamtmonat weiterhin eher im Bereich der Durchschnittstemperaturen. Gleichzeitig soll es demnach im Norden und Osten sogar tendenziell zu nass werden. In Anbetracht der Waldbrand- und Dürrelage im Osten sicherlich ein guter Trend, der hoffentlich Bestand hat.“

Wie sieht es in Sachen Hitze im Rest Europas aus?

Die Grafik zeigt die Höchstwerte für Donnerstag, 23.06.2022
Über Mittel- und Südeuropa ist es für Ende Juni schon sehr heiß.
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Alexander: „Derzeit hat sich die Hitze eher in Richtung zentrales und östliches Mittelmeer verlagert, während das westliche Mittelmeer von der letzten Hitzewelle noch Nachwehen zu verzeichnen hat. Denn im Vergleich zum langjährigen Mittel ist es dort rund vier bis fünf Grad wärmer als normal.“

Das Bild zeigt den RTL-Meteorologen Björn Alexander
RTL- und wetter.de-Meteorologe Björn Alexander
wetter.de

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(bal, oha)