7. Mai 2019 - 19:23 Uhr

Neue Nahrungsquellen

Eine Portion gedünstete Algen und gegrillte Insekten gefällig? Klingt komisch oder gar eklig? Wir werden uns wohl daran gewöhnen müssen. Denn die Weltbevölkerung wächst und wir brauchen neue Nahrungsquellen. Das zumindest war ein großes Thema bei der "World Food Convention" in Berlin. 

Die Welt verändert sich und unsere Vorlieben mit ihr...

Zur Beruhigung: Vor zehn Jahren hätten wir auf rohen Fisch zu horrenden Preisen und geschäumter Hafermilch ähnlich ablehnend reagiert. Heute stellen wir uns für einen Tisch bei unserem Lieblingsasiaten sogar an und Laktoseintoleranz mutiert zur Volkskrankheit. Soll heißen: Die Welt verändert sich und mit ihr unsere Vorlieben und Gewohnheiten.

Wächst die Weltbevölkerung, wächst der Hunger

Im Jahr 2050 soll die Weltbevölkerung auf neun Milliarden Menschen angewachsen sein. Stellt sich die Frage, wie neun Millionen Menschen satt werden sollen, ohne den Planeten zu zerstören? Auf der
"World Food Convention" in Berlin versuchte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) einen Blick in die Glaskugel zu werfen: Was muss die Landwirtschaft leisten, um den Hunger auf dem Planeten zu stillen?

Klimaschutz und Landwirtschaft müssen Hand in Hand arbeiten

Zugegeben, die neusten Insekten-Trendrezepte hat Julia Klöckner nicht im Gepäck. Die Ministerin setzt auf Innovationen und neuen Züchtungsmethoden! Was sie genau damit meint hat sie uns im Interview erklärt! Keine Angst! Das Lieblingsrezept der Großmutter wird nicht automatisch vom Speiseplan gestrichten, verspricht sie!