Fällt so der Abschied leichter?

Wie bei „P.S. Ich liebe dich“: Firma versendet persönliche Briefe nach dem Tod

Im Film „P.S. Ich liebe dich“ hinterlässt Gerry Holly Briefe nach seinem Tod.
© Imago Entertainment

03. Juli 2020 - 17:23 Uhr

Liebesbriefe aus dem Jenseits

"Du warst mein Leben Holly, aber ich bin in deinem Leben nur ein Kapitel. Es wird noch mehrere geben, das verspreche ich dir." Viele von uns haben mitgelitten, als Holly Kennedy nach und nach die Briefe ihrer viel zu früh verstorbenen großen Liebe Gerry bekommen hat, der ihr so dabei helfen wollte, nach seinem Tod wieder nach vorne zu blicken. Wie im Buch "P.S. Ich liebe dich"* 🛒 (oder dessen Verfilmung) können Menschen vor ihrem Tod nun über das Bestattungs-Startup Mymoria Briefe an ihre Verstorbenen schicken lassen.

Abschiedsbrief, Gruß zum Jahrestag und mehr

Der neue Briefservice soll das Vorsorge- und Bestattungsangebot von mymoria um eine besonders persönliche Note erweitern. Wie Menschen, die sich auf ihren Tod vorbereiten, die Briefe nutzen, ist dabei völlig individuell. Ein emotionaler Abschiedsbrief, ein Glückwunsch zum Geburtstag oder Jahrestag oder kleine Aufgaben, um den Trauernden aus seinem Schneckenhaus zu locken, wie Gerry es in "P.S. Ich liebe dich" macht – das bleibt komplett dem Briefeschreiber überlassen.

Privatsphäre und Briefgeheimnis bleiben gewahrt

Erstellt werden können die Briefe über die Webseite von mymoria. Schriftart und -größe können ebenfalls individuell ausgewählt werden. Zu den vorher festgelegten Daten druckt das Startup die Briefe auf schönes Papier und stellt sie zu. Der Inhalt ist dabei anonymisiert. Ein Brief kostet 1,50 Euro.

Sie haben einen geliebten Menschen verloren? Das ist hart! Tipps, wie Sie Trauer besser verkraften können, finden Sie hier.

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