Whitney Houston: Geteilte Meinung zu Hologramm-Konzerten

Whitney Houston kann als Hologramm nicht überzeugen
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28. Februar 2020 - 10:25 Uhr

Die Hologramm-Tour der Sängerin, die 2012 verstarb, kommt nicht bei allen gut an. Kritiker zeigten sich wenig begeistert vom Eröffnungskonzert.

Whitney Houston (†48) starb bereits 2012, doch die Sängerin ('I Will Always Love You') wird zurzeit mit einer Hologramm-Show musikalisch wiederbelebt. 'An Evening With Whitney: The Whitney Houston Hologram Tour' kommt aber bei Kritikern nicht besonders gut an.

Gemischte Gefühle bei Houston-Hologramm-Konzert

Der Superstar tourte zuletzt im Jahre 2010, dank der aktuellen Technik ist Whitney aber jetzt erneut auf Tour. Als Hologramm trat sie am Dienstag (25. Februar) im britischen Sheffield auf und feierte dort Premiere mit der Show. Während einige Fans von der vermeintlichen Echtheit des Hologramms begeistert waren, waren andere hingegen sehr kritisch. "Wie jeder Horror-Film-Fan dir sagen kann: Die Toten zurück ins Leben zu bringen, endet niemals gut", schrieb zum Beispiel Kritiker Alun Palmer vom 'Daily Mirror'. Die Macher der Show haben aktuell auch eine Amy Winehouse-Show geplant, von der der Autor aber definitiv abraten würde.

Respekt für die Technik, nicht für die Künstlerin

Jan Moir von der 'Daily Mail' sieht den Sachverhalt ähnlich. Die Technik habe sie beeindruckt, dennoch kam ihr die Hologramm-Show irgendwie falsch vor. "Tot ist tot. Denkt ihr nicht, dass es in Whitney Houstons Leben genug Schmach gegeben hat? Sie braucht diesen Mischmasch einer Show nicht, weil ihr musikalisches Erbe bereits besteht, poliert und wunderschön in den Aufnahmen, den Filmen, den Konzertvideos, der Musik – und auch in unseren Erinnerungen. Lasst sie in Frieden ruhen." Die Show soll noch einige weitere Haltestellen in Großbritannien anlaufen, bevor sie nach Nordamerika und Europa kommt. Auch in Berlin wird Whitney Houstons Hologramm vorbeischauen.

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