Wetter-Thema des Tages

Wetterbericht zum 04.04.2020: Kampf zwischen Sonne und Wolken

04. April 2020 - 10:22 Uhr

Frühling breitet sich aus

Heute gibt es schon viel Frühlingspotential - vielleicht noch nicht lupenrein - aber es ist ja schließlich April, und der macht bekanntlich eh was er will. Im Norden und Osten hapert es noch mit dem Frühlings-Umschwung, dort sind noch einige Wolken unterwegs, teils sogar mit Regen im Schlepptau. Viel mehr als ein paar Tropfen werden es allerdings nicht werden.

Im großen Rest der Republik gibt es einen dauernden Kampf zwischen Sonne und Wolken, wobei besonders im Südwesten die Sonne gewinnt.

Der Wind lässt nach und die Temperaturen steigen. In der Osthälfte erreichen wir 8 bis 12, in der Westhälfte bis 15 und am südlichen Oberrhein bis 18 Grad.

Im Video gibt's schöne Aussichten - unbedingt angucken!

Verboten schönes Wetter - und nun? Der Wettertalk über den Dächern von Köln im Video

Wetterlage: Hochdruck mit milder Luft

Schon wieder Hoch Keywan, das sich mit milder Luft aus dem Süden breitmacht. Das Hoch hat sich zweigeteilt und befindet sich mit einem Kern nun über der Nordsee und mit dem anderen über dem östlichen Mittelmeerraum. Die kommende Woche bleibt es dabei und in Deutschland bleibt es bis zu den Ostertagen bei mildem und sonnigem Wetter.

Mehr dazu finden Sie in unserem 7-Tage-Wetter.

Ausblick: Der Frühling bleibt

Am Sonntag erwartet uns ein meist strahlend blauer Himmel mit spürbar mehr Frühlingsfeeling: nordöstlich der Elbe mit 12 bis 15, sonst 15 bis 20, am Rhein sogar 20 bis 22 Grad. Da fällt dann auch der teilweise lebhafte Südostwind gar nicht mehr so sehr auf.

In der kommenden Woche dominiert die Sonne ganz klar und dazu bekommen wir - abseits der kühleren Küsten - frühlingshafte bis fast schon frühsommerliche Temperaturen. Nach dem sehr warmen Montag mit Spitzenwerten zwischen 19 und 24 Grad werden es am Dienstag 12 Grad an der Nordsee und 22 Grad im Breisgau. Der Mittwoch bringt 16 bis 23, der Donnerstag 14 bis 25 Grad und auch die Nachtfröste werden immer seltener.

Meteorologe Patrick Panke erklärt, was es mit Hoch Keywan auf sich hat: "Was so 2000km ausmachen können! Das mächtige Hoch Keywan lag die letzten Tage noch dick und breit auf dem Atlantik. Und da sich Hochs bei uns auf der Nordhemisphäre im Uhrzeigersinn drehen, wurde damit  polare Kaltluft nach Deutschland gebracht. Jetzt, am Samstag, hat es sich genau nach Deutschland bewegt und damit ist die Strömung aus Norden kein Thema her. Die Temperaturen steigen also schonmal an. Und ab Sonntag zieht Keywan Richtung Osteuropa. Dabei dreht es sich immer noch im Uhrzeigersinn und anstatt aus Norden kommt dann aus Süden die Luft. Und das bedeutet für uns spanische Frühlingswäre, statt der ekligen polaren Schwedenschwelle!"

Mehr zum Trend für die Karwoche und die Ostertage finden Sie hier.

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