Den beiden im Iran festgehaltenen Bundesbürgern geht es den Umständen entsprechend gut. Das teilte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) am Donnerstag in Berlin mit. Mitarbeiter der deutschen Botschaft hätten Zugang zu ihnen. Die Deutschen wollten am 10. Oktober in der nordwestiranischen Provinz Aserbaidschan mit dem Sohn und dem Anwalt der zum Tode durch Steinigung verurteilten Iranerin Sakineh Mohammad-Aschtiani sprechen und wurden dabei verhaftet. Seitdem werden sie in der Provinzhauptstadt Täbris festgehalten.