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Westerwelle besucht Serbien und Kosovo

Westerwelle besucht Serbien und Kosovo

Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat vor einer Reise nach Belgrad und Pristina die Führungen beider Länder zu einer nachhaltigen Normalisierung ihrer Beziehungen aufgerufen.

Es sei von großer Bedeutung, dass Serbien und dessen ehemalige Teilprovinz ein von der EU vermitteltes Abkommen jetzt "rasch, effektiv und nachhaltig" umsetzten, erklärte der FDP-Politiker vor der Abreise nach Belgrad. "Allen Beteiligten muss klar sein, dass die Zeit drängt. Worten sollten jetzt sichtbare Taten folgen". Das sei auch wichtig für die nächsten Schritte der Annäherung an die EU.

Erste Station der Reise ist Belgrad, wo Westerwelle am Sonntagabend und Montag mit dem serbischen Präsidenten Tomislav Nikolic und Ministerpräsident Ivica Dacic sprechen wollte. Von dort geht es weiter nach Pristina zu einem Treffen mit Regierungschef Hashim Thaci. Zudem sind Gespräche mit Westerwelles jeweiligen Amtskollegen vorgesehen.