Gerät für Gender Reveal Party explodiert in Garage

Junger Vater (28) stirbt kurz vor Baby-Party

Christopher Pekny stirbt, als sein Gerät für die Gender Reveal Party explodiert in Garage.
© Facebook

24. Februar 2021 - 9:25 Uhr

Christopher Pekny wollte seine Familie überraschen

Voller Freude und mit einer ganz besonderen Überraschung wollte der werdende Vater Christopher Pekny auf einer "Gender Reveal Party" das Geschlecht seines Babys verkünden. Zusammen mit seinem Bruder hatte er eine Maschine gebastelt, die mit einem besonderen Effekt verraten sollte: Junge oder Mädchen. Doch das Experiment endete tödlich für den 28-Jährigen.

Brüder werkelten an Baby-Party-Gerät, um Geschlecht zu verkünden

Christopher Pekny tüftelte mit seinem jüngeren Bruder Michael in einer Garage in Sullivan County im Bundesstaat New York an einem Gerät, mit dem er das Geschlecht seines Babys vor Verwandten und Freunden verkünden wollte. Plötzlich kam es zu einer Explosion, teilte die New Yorker Polizei am Montag mit. Der werdende Vater wurde dabei tödlich verletzt, sein 27 Jahre alter Bruder erlitt schwere Brandverletzungen. Michael werde derzeit in einem Krankenhaus behandelt, schreibt die "New York Times".

Was die Explosion auslöste, sei noch unklar. Das Gerät an dem die beiden werkelten, bestand aus einer Art Pfeife, mit der das Geschlecht auf der anstehenden Gender Reveal Party verkündet werden sollte. Welche Materialien noch verwendet wurden, sei Gegenstand der Untersuchungen, heißt es.

Auch in Deutschland wird der sogenannte "Gender Reveal Party"-Trend aus den USA immer beliebter. Viele Eltern scheuen dabei keine Kosten und Mühen, um sich auf Instagram und Co. perfekt in Szene zu setzen.

Bruder: „Er freute sich wirklich darauf, eine Familie zu gründen“

Peter Pekny, der ältere Bruder der beiden, sagte der "New York Times": "Es ist der verrückteste Unfall, den ich jemals gesehen habe." Michael befinde sich derzeit in einem stabilen Zustand. Seine Brüder beschriebt er als "handwerklich begabt" und dass "sie alles reparieren konnten". Christopher habe gerne Motoren umgebaut und Autos auseinandergeschraubt. Er habe sich mit Michael ein Haus gemietet und dort eine Hobbywerkstatt eingerichtet, sagt der 34-Jährige. Er habe am Sonntag – wenige Stunden vor der Verkündungs-Party – einen Anruf von einem Familienmitglied erhalten, der ihn über den Vorfall informierte. Er sei umgehend von Florida aus zu seinen Brüdern gefahren.

Christopher hätte kurz vor Weihnachten erfahren, dass seine Freundin schwanger ist und einen Jungen bekommen wird, erzählt Peter. "Er freute sich wirklich darauf, eine Familie zu gründen", sagte er über seinen verstorbenen Bruder. "Er fing wirklich an, sich niederzulassen und erwachsen zu werden." Christopher wäre am Dienstag 29 Jahre alt geworden. Seine Familie äußerte sich in einem kurzen Statement auf Facebook zu seinem Tod: "Wir sind zutiefst traurig und müssen Sie über den Verlust unseres lieben und geliebten Christopher informieren", heißt es dort.