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Werbung für den 1. FC Köln? Bayer-Boss Fernando Carro lässt seinen Nachnamen weg

Wegen Erzfeind FC Köln

Bayer-Boss Carro verzichtet auf seinen Nachnamen

Bayer-Boss Fernando Caro
Bayer-Boss Fernando Carro
Christof Koepsel, 2018 Getty Images, getty

Heikle Initialen

Werbung laufen für den Erzfeind – ein absolutes No-Go! So sieht es zumindest Bayer-Boss Fernando Carro. Während alle Trainer und Betreuer im Trainingslager der Leverkusener in Zell am See (Österreich) ihre Initialen auf dem Trainingsdress tragen, steht bei dem 54-Jährigen nur ein ‚F‘ auf Shirt und Hose. Das ‚C‘ hat er bewusst gestrichen.

Kürzel ‚FC‘ geht in Leverkusen gar nicht

Carros Abkürzung aus Vor- und Nachnamen lautet ‚FC‘ – das erinnert zu sehr an den benachbarten Liga-Konkurrenten. „Mir haben unsere Zeugwarte Chris Becker und Martin Kowatzki gesagt, dass ich als Geschäftsführer von Bayer 04 nicht mit ‚FC‘ rumlaufen sollte“, sagte Carro schmunzelnd der "Bild": "Das habe ich direkt eingesehen – das geht auch nicht."

„Ich freue mich auf die Spiele gegen Köln“

Über den direkten Wiederaufstieg des Rivalen hat sich der Leverkusener trotzdem gefreut. Carro stellt klar: "Ich persönlich freue mich sehr auf die Spiele gegen Köln. Wir haben das Heimspiel gegen den FC in der Preis-Kategorie A der Einzel-Tickets eingestuft – da sind sonst nur Dortmund und Bayern drin."

Am 15. Spieltag kommt es zum Rhein-Duell zwischen Köln und Leverkusen. Für Fernando – FC – Carro steht dann die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison an: Es sind nur 15 km bis zum Rivalen nach Köln.