Wer wird Millionär?: Günther Jauch: "Universalgenie, aber keine Ahnung von Karnickel"

17. Februar 2015 - 9:32 Uhr

Tim Tugendhat hat keine Ahnung

Gleich drei Kandidaten versuchen bei "Wer wird Millionär?" ihr Glück. Dem Doktorand Tim Tugendhat ist es hold, Versicherungskauffrau Kerstin Tautz kommt leider nicht sehr weit und der Klavierlehrer Rimvydas Kisevicius darf in der nächsten Sendung weiter um die Million kämpfen.

Tim Tugendhat hat sich in der vorigen "Wer wird Millionär?"-Sendung bis zu 32.000 Euro gespielt. Da er die "Schisservariante" gewählt hat, sind ihm 16.000 Euro sicher. Na dann, mal ran an die 64.000-Euro-Frage. "Welche Jungtiere gelten als typischer Vertreter der Nestflüchter, da sie relativ weit entwickelt zur Welt kommen?":

A: Stockenten

B: Wanderratten

C: Weißstörche

D: Wildkaninchen

"Ja, solche Fragen hatte ich gehofft, dass die nicht kommen", gibt Tim Tugendhat nichtwissend zu. "Ist ja wieder typisch", findet Günther Jauch, "ein Universalgenie, was das Universum anhand von Lichtbrechung berechnet, aber wenn man nach einem Karnickel fragt …".

Erst mal den 50-50-Joker zu Hilfe nehmen. A und D bleiben stehen. "Gut, und jetzt zocke ich und nehme die Wildkaninchen", entscheidet der Doktorand. Günther Jauch versucht seinen Kandidaten von der vorschnellen Entscheidungen abzubringen. Tim Tugendhat versucht noch ein wenig rumzurätseln: "Nestflüchter, das klingt so, als wenn einer sagt: 'Komm, muss nicht sein!', und auszieht." Das wisse er aber nicht. Oder, es sei so gemeint, das einer sage: 'Komm, wir gehen alle!'" Über diese Theorie kann der Moderator nur den Kopf schütteln und hat mit seinem Kommentar die Lacher auf seiner Seite: "Wir reden hier nicht von genetisch gestörten Tieren." Er versucht seinem Kandidaten die Frage noch besser zu erklären.

Leider lässt sich der Doktorand nicht umstimmen. Er zockt und nimmt die Wildkaninchen. Diese Antwort ist natürlich falsch! "Kann man nichts machen", bleibt dem Kandidaten da nur noch zu sagen, um dann mit 16.000 Euro in seine WG zurückzukehren.

Kandidatin stürzt auf 500 Euro runter

Kerstin Tautz darf als Nächste ihr Glück versuchen. Der erste Joker findet seinen Einsatz bei der Beantwortung der 3.000-Euro-Frage. Dank der Hilfe des Publikums ist die Versicherungskauffrau eine Runde weiter. Bei der Frage nach 16.000 Euro setzt die 30-Jährige erst den Telefon- und danach den 50-50-Joker ein, um sich schlussendlich für die falsche Antwort zu entscheiden. Die Kandidatin stürzt auf 500 Euro runter.

Rimvydas Kisevicius setzt sich als Zweiter gegen die anderen Kandidaten durch. Der Klavierlehrer spielt sich sicher bis zur 2.000-Euro-Frage, dann erst braucht er die Hilfe eines Jokers. Da der 38-Jährige zwei Antworten ausschließen kann, macht der Einsatz des 50-50-Jokers am meisten Sinn. Und, diese Strategie geht auch auf! Die nächste Frage ist kein Hindernis auf dem Weg zur Million, aber die übernächste. "Keine Ahnung", gibt Rimvydas Kisevicius zu. "Fragen wir mal Publikum, ok?", schlägt der aus dem Baltikum stammende Kandidat vor. Und so wird's auch erfolgreich gemacht.

Jetzt muss der Klavierlehrer noch eine Frage richtig beantworten, dann sind die 16.000 Euro sicher. Die Freude ist groß, als eine Frage kommt, die er sicher beantworten kann. Diese Hürde ist schon mal genommen. Ein keines Schwätzchen über die Verwendung des möglichen Gewinns können die beiden noch halten, dann ist die Sendung zu Ende. Beim nächsten Mal kann Rimvydas Kisevicius sein Wissen dann ein weiteres Mal unter Beweis stellen.