Mo | 20:15

Wer wird Millionär?: Für Jauchs "Herzpatient" Alexander kam jede Hilfe zu spät

Alexander Siedenbiedel bei WWM
Günther Jauch betreute seinen Kandidaten fachmännisch, dennoch kam jede Hilfe zu spät.

WWM: Trotz medizinischer Kontrolle "Herzattacke" bei Frage zwölf

Noteinsatz für Dr. Jauch: Nachdem Günther Jauch in der „Wer wird Millionär?“-Sendung vom Montag seinen Kandidaten Alexander wegen hohen Herzschlags medizinisch betreut hatte, dürfte das Herz des 37-Jährigen Musikers aus Münster kurzzeitig ausgesetzt haben, als Jauch Frage zwölf auflöste. Ein tragischer Moment für Alexander, denn er hatte nach langen Überlegungen falsch getippt und stürzte von „sicheren“ 32.000 Euro runter auf 500 Euro. Jauchs Motto „Nur die Harten schaffen’s bis in den Millionengarten“ wurde für Alexander bittere Realität.

Bereits in der „Wer wird Millionär?“-Sendung vom Montag, den 02.12., hatte Alexander mit seiner Nervosität zu kämpfen. Jauch versuchte, mit einem Handmikrofon seinen Herzschlag abzuhören, hatte sich aber für diese Sendung etwas professioneller ausgerüstet. Diesmal legte ihm Jauch ein digitales Blutdruckmessgerät an und überprüfte immer wieder die Entwicklung seines Herzschlags und Blutdrucks.

„129 ist der Puls; 138/103 der Blutdruck – sehr ordentlich“, fachsimpelte Jauch über den Gesundheitszustand seines Kandidaten. (Der Ruhepuls beträgt bei einem gesunden Menschen 50 bis 100 Schläge pro Minute. Der Blutdruck sollte unter Normalbedingungen idealerweise bei 120/80 mm Hg liegen. (Anmerk. Der Redaktion))

Schon bei Frage elf, als Alexander seine Mutter als Telefonjoker bemühte, verschlechterte sich sein Gesamtzustand zunehmend. Sein Puls lag bei 135, der Blutdruck bei 204/111 Hg. „Das ist schlecht“, so die Mutter. Und Jauch gab an: „Der Gesamtzustand ihres Sohnes ist sehr problematisch in unserer Sendung.“ „Meiner auch“, antwortete Alexanders Mutter. „Aber wir können hier nur einen retten. Vielleicht können Sie uns helfen, dass Ihr Sohn uns nicht vom Stuhl fällt“, bat Jauch.

In diesem Fall war die Rettung geglückt. Alexander wählte mit Hilfe seiner Mutter die richtige Antwort.

Diagnose: ERROR

Bei Frage zwölf wurde es dafür kritisch:

„Welcher Filmheld heißt mit richtigem Vornamen Robert?“

A: Rocky Balboa

B: Indiana Jones

C: Frodo Beutlin

D: Obi-Wan Kenobi

Zunächst nahm Alexander den Publikumsjoker, doch das Ergebnis war alles andere als eindeutig: 23 % Rocky, 56 % Indiana Jones, 18 % Obi-Wan Kenobi.

Kandidat Alexander, der seiner Freundin vom Gewinn ein Boxspringbett versprochen hatte, sagte zu sich selbst: „Jetzt darf ich es nicht versauen.“ Und Jauch wollte wissen, was es denn außer dem Bett noch sein sollte? Alexanders Freundin: „Jetzt ist’s egal! Jetzt soll er gehen.“

Hätte der Kandidat mal auf die Worte seiner Freundin gehört. Auch Jauch mahnte an: „32.000 Euro, wenn Sie aufhören, 64.000 Euro, wenn die Frage richtig beantwortet ist, 500 Euro, wenn es schief geht.“ Mit der Erkenntnis „Ich krieg‘ so einen auf die Mütze, wenn das Bett weg ist!“ stand der Kandidat auf und lief – unerlaubterweise – zu seiner Freundin und versprach ihr, dass Bett auf jeden Fall zu kaufen, auch wenn die Kohle weg ist.“ Dann zockte er und rechtfertigte seine Wahl mit den Worten: „Ich flieg‘ ja nicht blind rein. Es erscheint mir einfach so super sinnvoll, dass der Professor Robert heißt. Ich nehme B.“

Jauch übernahm an der Stelle wieder seine Aufgabe als Arzt und fragte, was der Puls dazu sagte. ERROR – so Alexander. „Möglicherweise ein böses Omen“, so Jauch.

Tatsächlich war die Antwort falsch. „Rocky Balboa“ wäre die richtige Wahl gewesen. Für Alexander kam jede Hilfe zu spät. ERROR, ERROR, ERROR!

Alles zu Wer wird Millionär?