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Wenn am Sonntag Wahl wäre: Rekordtief für CDU/CSU, Dauertief für SPD

ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine Frau macht am 18.08.2017 in Stuttgart (Baden-Württemberg) ein Kreuz auf einem Wahlzettel. (zu dpa «Bericht: Sicherheitslücken in Bundestagswahl-Software entdeckt» vom 07.09.2017) Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++(c) dpa - B
In der Sonntagsfrage kommt die Regierungskoalition nur noch auf 47 Prozent der Stimmen (Motivbild). © dpa, Sebastian Gollnow, scg wie dna jai

Sonntagsfrage: Große Koaliton kommt auf weniger als 50 Prozent der Stimmen

Wenn Umfragen so ausfallen wie der aktuelle ARD-"Deutschlandtrend", verweisen Politiker gerne auf den geringen Aussagewert. Doch Rekordtief, Dauertief und ein Erstarken der Opposition, das dürfte der großen Koalition gar nicht schmecken. CDU und CSU würden bei einer Bundestagswahl am Sonntag laut der Infratest-dimap-Umfrage nur noch 29 Prozent der Stimmen bekommen: Tiefstwert für die Union. Da die SPD im Dauertief bei 18 Prozent verweilt, hätte die Regierungskoalition nur 47 Prozent der Stimmen.

AfD im Umfragehoch

Die Umfragewerte der AfD steigen im Gegenzug auf 17 Prozent – ein Allzeithoch. Unter dem Strich sind die Veränderungen allerdings gering: Die Union verliert im Vergleich zur letzten Erhebung Anfang Juli einen Prozentpunkt, die AfD gewinnt einen hinzu. Die SPD bleibt unverändert bei 18 Prozent. Die Grünen verbessern sich auf 15 Prozent (+1), die Linke kommt auf 9 (unverändert), die FDP auf 7 Prozent (-1). 

Schlechte Noten gibt es auch für die konkrete politische Arbeit der Regierungskoalition. Fast drei Viertel der Befragten (74 Prozent) sind mit der Arbeit der Bundesregierung weniger oder gar nicht zufrieden, nur 25 Prozent äußern sich positiv. Das sind zwar 4 Prozentpunkte mehr als im Vormonat, der Wert gehört aber immer noch mit zu den schlechtesten, die im "Deutschlandtrend" bisher gemessen wurden. 

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