Weniger Schäden durch Naturkatastrophen

16.000 Menschen sind im ersten Halbjahr 2015 ums Leben gekommen.
16.000 Menschen sind im ersten Halbjahr 2015 ums Leben gekommen.
© dpa

14. Juli 2015 - 19:50 Uhr

Auch weniger Tote zu beklagen

Naturkatastrophen haben die Menschheit in diesem Jahr bislang deutlich weniger getroffen als in den vergangenen Jahrzehnten. Wie die Münchener Rückversicherung berichtete, sind im ersten Halbjahr annähernd 16.000 Menschen ums Leben gekommen - mehr als die Hälfte davon bei dem Erdbeben Ende April in Nepal.

Im Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre seien fast doppelt so viele Tote zu beklagen gewesen. Auch die Schäden durch Naturkatastrophen lagen in diesem Jahr bisher halb so hoch wie im Durchschnitt - die Versicherung bezifferte sie auf insgesamt 32 Milliarden Euro.

Teuerste Naturkatastrophe in Europa war der Wintersturm Niklas gewesen, der Ende März auch über Deutschland hinwegfegte und viele Gebäude, Bahnstrecken und Fahrzeuge zerstörte. Der Gesamtschaden betrug laut Munich Re 1,3 Milliarden Euro.