Weniger Proteste gegen Corona-Beschränkungen im Nordosten

Die Teilnehmer einer Aktion gegen Corona-Beschränkungen haben sich versammelt. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
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01. Juni 2020 - 21:42 Uhr

In Mecklenburg-Vorpommern haben am Pfingstmontagabend deutlich weniger Menschen als zuletzt gegen anhaltende Beschränkungen in der Corona-Pandemie protestiert. Wie Polizeisprecher in Rostock und Neubrandenburg mitteilten, kamen zu mehreren "Montagsspaziergängen" unter anderem in Neubrandenburg, Rostock, Schwerin, Waren, Malchow und Demmin insgesamt rund 350 Menschen - etwa halb so viele wie vor einer Woche. Mit je rund 60 Teilnehmern wurden die größten Protestversammlungen in Rostock, Neubrandenburg, und Waren an der Müritz registriert. In Rostock und Neubrandenburg, wo die Teilnehmer um den Stadtring zogen, gab es auch Gegenaktionen linker Gruppierungen in jeweils ähnlicher Anzahl.

Nach Angaben der Polizei gab es keine nennenswerten Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz oder andere gesetzliche Auflagen. Im Nordosten wurden mit 761 Fällen bundesweit die mit Abstand wenigsten Coronavirus-Infektionen registriert, wobei in den letzten Tagen gar keine Neuinfektionen mehr gemeldet wurden.

Quelle: DPA