Überraschende Wende im Watt-Krimi

Brunsbüttel: Lebenszeichen der vermissten Mutter (41)

22. Oktober 2019 - 13:46 Uhr

Brunsbüttel: Vermisste 41-Jährige soll Nichte angerufen haben

Wende im mysteriösen Vermisstenfall von Brunsbüttel: Völlig überraschend sind erste Lebenszeichen von der verschwundenen 41-Jährigen aufgetaucht! Am Dienstagmittag hat sich die 18-jährige Nichte der Frau bei der Kriminalpolizei in Heide gemeldet. Sie sagte aus, sie habe kurz zuvor noch mit ihrer Tante gesprochen, knapp zehn Minuten lang. Die 41-Jährige habe mit einer unbekannten Telefonnummer angerufen und sich nach dem aktuellen Stand der polizeilichen Maßnahmen erkundigt.

Vermissten-Drama von Brunsbüttel: 41-Jährige soll keine Verwandten in Spanien haben

Warum sie gemeinsam mit ihrem Sohn verschwand und wo sie sich gerade aufhält, soll sie aber nicht gesagt haben. Die Polizei ermittelt weiter auf Hochtouren. Die Beamten haben inzwischen über die Familie festgestellt, dass die Vermisste keine Verwandten in Spanien hat – wo sie sich aktuell versteckt, ist also wieder offen. Zuvor war spekuliert worden, die Frau hätte sich womöglich ins Ausland abgesetzt. Interpol ermittelt weiter.

Die Frau wird seit Sonntag, 13. Oktober, gemeinsam mit ihrem acht Jahre alten Sohn vermisst. Wie in den vergangenen Tagen berichtet, geht die Polizei davon aus, dass sie ihr Verschwinden im Watt absichtlich vorgetäuscht hat: Einen Tag später – am Montag, 14. Oktober – hätte die 41-Jährige eine Haftstrafe antreten sollen. Zudem befand sie sich mit dem Vater des Kindes in einem Sorgerechtsstreit.