Angaben der britischen Regierung

Weltweit soll es 4.000 Coronavirus-Mutationen geben

 25.01.2021, Grafik, Corona-Virus Mikroskopische Ansicht, mit Impfstoff-Probe im Vordergrund. Bildmontage 3D-Grafik: Sofiane Regragui , Das Corona-Virus mutiert. 25.01.2021, Coronavirus Mutation 25.01.2021, Coronavirus Mutation *** 25 01 2021, Graphi
Die Hersteller von Impfstoffen gegen das Coronavirus suchen nach Verbesserungen ihrer Vakzine, um auch gegen Mutationen gewappnet zu sein.
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Wegen Corona-Mutation: Hersteller wollen Impfstoff verbessern

Die Hersteller von Impfstoffen gegen das Coronavirus suchen nach Verbesserungen ihrer Vakzine, um auch gegen Mutationen gewappnet zu sein. Das teilte die Regierung Großbritanniens am Donnerstag mit. Weiter geht das britische Gesundheitsministerium derzeit von weltweit rund 4.000 Varianten des Coronavirus aus.

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Mehrheit der Corona-Mutanten eher unbedeutend

Es sei sehr unwahrscheinlich, dass die gegenwärtigen Impfstoffe bei den Mutanten unwirksam seien, vor allem was schwere Erkrankungen betreffe, sagte der für den Impfstoff-Einsatz zuständige britische Staatssekretär Nadhim Zahawi. Die Hersteller arbeiteten aber bereits an einer Anpassung und Verbesserung ihrer Impfstoffe, um auch gegen gefährliche Mutanten gewappnet zu sein, so der Politiker weiter.

Dem "British Medical Journal" zufolge ist allerdings wahrscheinlich nur eine sehr kleine Minderheit der Mutationen von nennenswerter Bedeutung. Zuletzt gab es vor allem wegen in Großbritannien und in Südafrika aufgetretenen Varianten Sorgen, da diese Mutanten sehr viel ansteckender sein sollen.

LESE-TIPP: Angst vor der Corona-Mutation: Wie gefährlich ist das mutierte Virus?

Forscher testen Impfstoffkombination

Angesichts des enormen Impfstoff-Bedarfs und einer wachsenden Zahl an Corona-Mutationen testen britische Forscher zurzeit, wie wirksam die Kombination von zwei verschiedenen Vakzinen ist. Sie starteten am Donnerstag eine klinische Studie zur Untersuchung der Immunreaktionen bei der Verabreichung der Impfstoffe von Biontech/Pfizer und von AstraZeneca in unterschiedlicher Abfolge und in Auffrischungsabständen von vier und zwölf Wochen, sagte Zahawi.

Die Tests sollen klären, ob bei Verteilung und Verabreichung der Impfungen weltweit mehr Flexibilität möglich sei. Erste Ergebnisse werden im Juni erwartet.

Vor wenigen Tagen hatten britische Wissenschaftler eine Kombi-Mutation entdeckt. Sie soll dafür sorgen, dass die Immunantwort bei Geimpften schwächer ausfällt.

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