Weltweit protestieren Autoren gegen Überwachung

09. Dezember 2013 - 21:15 Uhr

Mehr als 500 Autoren aus aller Welt wollen mit einem internationalen Aufruf gegen "die systematische Massenüberwachung" in der digitalen Welt protestieren. Dazu sollen morgen Anzeigen in 30 Zeitungen weltweit erscheinen, wie die Initiative mitteilte. Über Einzelheiten der Aktion wollen die Initiatoren, unter anderem die Schriftsteller Juli Zeh, Eva Menasse, Ilija Trojanow und Josef Haslinger, zusammen mit dem Journalisten Jakob Augstein noch informieren.

Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehören den Angaben zufolge auch fünf Literaturnobelpreisträger. Die Autoren fordern eine internationale Charta der digitalen Rechte, mit der die Unschuldsvermutung und das Recht auf Privatsphäre festgeschrieben werden sollen. Sie rufen alle Bürger auf, ihre Freiheitsrechte zu verteidigen.