Weltkriegsmunition in Wald nahe Dresden gesprengt

14. November 2019 - 13:10 Uhr

In einem Waldstück unweit von Dresden ist am Donnerstag Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt worden. Wie das Polizeiverwaltungsamt mitteilte, wurden 30 Panzergranaten, vier Panzerminen und 15 Handgranaten zur Explosion gebracht. Die Sprengung sei erforderlich gewesen, da die Munition nicht transportfähig gewesen sei.

Die Munition stammt aus der Dippoldiswalder Heide, wo seit 2013 nach Blindgängern gesucht wird. In den vergangenen Wochen waren dort erneut mehrere Granaten und Sprengkörper gefunden worden. Der weitaus größte Teil der auf dieser Räumstelle gefundenen Kampfmittel wird den Angaben zufolge jedoch nicht gesprengt, sondern in die Kampfmittelzerlegeinrichtung nach Zeithain gebracht. Dort erfolge eine die fach- und umweltgerechte Vernichtung. Die danach verbleibenden Metallteile würden dem Recycling zugeführt.

Quelle: DPA