Nach Atlantik-Überquerung kurz vor dem Ziel

Greta Thunberg auf dem Weg zur Klimakonferenz: "Wir können das Land jetzt schon fast riechen"

© dpa, Rob Ostermaier, mka fgj cul

3. Dezember 2019 - 10:03 Uhr

Greta Thunberg: Einmal nach Amerika und zurück

Am 2. Dezember startet die Weltklimakonferenz in Madrid. Doch eines der bekanntesten Klima-Gesichter fehlt noch: Greta Thunberg rechnet damit, am Dienstag wieder europäischen Boden unter den Füßen zu haben. "Wir können das Land jetzt schon fast riechen", twitterte die Klimaaktivistin. Sie werde am Morgen des 3. Dezember zwischen 8 und 10 Uhr am Santo Amaro Dock in Lissabon ankommen, twitterte die Klimaaktivistin. Von dort aus muss sie dann noch nach Madrid. Über 500 Kilometer Luftlinie trennt die portugiesische Hauptstadt von der spanischen - mit dem Zug ist man da stundenlang unterwegs.

Segeltörn über den Atlantik

Es ist ihre zweite Segeltour über den Atlantik. Denn ursprünglich war die Schwedin nach Amerika gereist, um der Weltklimakonferenz in Chile beizuwohnen. Wegen Protesten in dem südamerikanischen Land findet die Konferenz nun in Madrid statt. Greta musste sich dann kurzfristig mit einem Katamaran auf den Weg zurück über den Atlantik machen.

Greta Thunberg: Schon knapp drei Wochen auf Atlantik unterwegs

Knapp drei Wochen ist Greta schon auf dem Katamaran "La Vagabonde" unterwegs. Ihre erste Reise dauerte "nur" 14 Tage. Auch in Gretas Abwesenheit wird die Konferenz von vielen Demonstrationen begleitet. Der große Klimaprotest findet am Freitag in Madrid statt – aller Voraussicht nach mit Greta.

Worum geht’s bei der Weltklimakonferenz?

Unter dem Motto "Zeit zu handeln" treffen sich rund 50 Staats- und Regierungschefs. Hauptsächlich soll die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens besprochen werden. Dazu zählt auch die Frage nach dem "Wie". Dieses Mal soll vor allem das Ziel vorangetrieben werden, 2020 ehrgeizigere nationale Klimaschutz-Pläne vorzulegen.

Es herrschen Zweifel, ob die Konferenz einen Durchbruch bringen kann. Nach derzeitigem Stand reichen die Pläne der Staaten für das Einsparen von Treibhausgasen bei Weitem nicht aus - und viele Länder schaffen nicht einmal das, was sie angekündigt haben.

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