Welt am Abgrund: Mord, Hass, Terror und Krieg

31. Juli 2014 - 13:50 Uhr

Mord, Hass, Terror und Krieg

Aus fast jedem Teil der Welt kommen zurzeit furchtbare Bilder über die Nachrichten in unsere Wohnzimmer. Unzählige Krisenherde sind über den Globus verteilt, dass man mit der Berichterstattung kaum hinterher kommt, schon gar nicht wird man dem Leid der Menschen gerecht.

Krise, Krieg
Israelische Soldaten auf dem Vormarsch
© REUTERS, AMIR COHEN

Das Hauptaugenmerk fällt im Moment vor allem auf die Kämpfe in der Ukraine. Spätestens nach dem mutmaßlichen Abschuss des Fluges MH17 ist das Gespenst des Kalten Krieges zwischen Ost und West wieder voll präsent. Knapp zwei Wochen nach dem Unglück

haben sich die EU-Botschafter erstmals auf weitreichende Exportverbote sowie Strafmaßnahmen gegen russische Banken geeinigt. Auch die USA kündigten weitere Schritte an. In der deutschen Wirtschaft geht die Angst vor Geschäftseinbußen umher, während andernorts Hass, Mord, Terror und Krieg regieren.

Wie im Nahen Osten: Rund 1.200 Menschenleben hat der jüngste Gazakrieg bereits gekostet. In der unmittelbaren Nachbarschaft der Region frisst sich islamistischer Terror von Land zu Land. In Syrien und Irak ist die Terrorgruppe ISIS auf dem Vormarsch. Sie will einen mittelalterlichen Gottesstaat errichten.

In Nigeria kämpft die ebenfalls islamistische Terrorgruppe Boko Haram blutrünstig gegen jede Art von Bildung, mordet und entführt Hunderte Schulmädchen. In Libyen hat der arabische Frühling nichts Gutes gebracht. Rivalisierende Milizen stürzen das Land ins Chaos.

Dazu kommen die Krisenherde, die langsam aus dem Fokus geraten, weil das vermeintlich Schlimmste vorbei zu sein schein. Doch ob nun am Hindukusch oder im Kosovo, niemand kann sagen, ob dieser Schein nicht doch trügt.

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