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Tierschutz Ulm besorgt

Unfassbar! Zoll stoppt Transporter mit fast 100 Welpen und Katzenbabys an Bord

25. August 2020 - 8:57 Uhr

Viele Welpen und Katzen waren krank

Zollbeamte haben am Sonntag bei einer Kontrolle auf der A8 bei Dornstadt in Baden-Württemberg eine besorgniserregende Entdeckung gemacht: In einem slowakischen Kleintransporter fanden sie fast 100 Welpen und Katzenbabys. Sie waren bis unters Dach in kleinen Gitterverschlägen eingepfercht. Viele Tiere waren krank und noch viel zu jung für eine Reise.

Hunderassen von Chihuahua bis Labrador im Transporter

Die Zollbeamten hatten umgehend Tierärzte aus dem Landesamt alarmiert, die sich um die kleinen Vierbeiner kümmerten. Sie fanden insgesamt 94 Hundewelpen und drei Katzenbabys in dem Transporter aus der Slowakei vor. Von Chihuahuas über Yorkshire Terrier bis zu Labradoren waren unterschiedliche Hunderassen in der Fracht.

Einige Tiere waren krank, viele Tiere noch viel zu jung für eine Trennung von der Mutter, wie das Tierheim Ulm bekanntgab. Bei manchen Hundewelpen waren noch nicht einmal die Eckzähne durchgebrochen, die normalerweise nach drei Wochen hervortreten. Einige Tiere wurden durch den Zoll beschlagnahmt.

Hunde und Katzen ins Tierheim gebracht

Nach den ersten Erkenntnissen des Ulmer Hauptzollamtes sollten die Tiere von der Slowakei nach Spanien transportiert werden. Ebenso waren für alle Tiere EU-Heimtierpässe vorhanden und bei einer Übersichtskontrolle trugen die Hunde auch die für Auslandsreisen vorgeschriebenen Chips. Nun will die Polizei prüfen, ob die Papiere echt sind und ob sie überhaupt transportiert werden durften. Die Vierbeiner wurden zunächst ins Ulmer Tierheim gebracht. Dort bleiben sie nun vier bis sechs Wochen in Quarantäne. In dieser Zeit werden Tierärzte den Angaben zufolge jeden Hund einzeln untersuchen.

Eine Weitergabe der beschlagnahmten Hundewelpen kann aber erst nach Ende der Quarantäne erfolgen. Daher bittet das Tierheim Interessenten auch darum, noch nicht nach diesen Tieren zu fragen.

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