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Welpe stirbt auf 'United-Airlines'-Flug - Flugbegleiter verbannten ihn in ein Gepäckfach

Welpe erstickt auf 'United-Airlines'-Flug
Welpe erstickt auf 'United-Airlines'-Flug Er war drei Stunden im Gepäckfach eingesperrt 00:51

Tragetasche mit dem Welpen durfte angeblich nicht unter den Sitz

Diese Geschichte bricht einem das Herz: Auf einem 'United-Airlines'-Flug von Houston nach New York ist ein Hundewelpe gestorben. Die kleine französische Bulldogge erstickte vermutlich, denn die Flugbegleiter zwangen die Hundebesitzerin, den Welpen in einem der schlecht belüfteten Gepäckfächer zu verstauen.

Nach drei Stunden Flug war der Hund tot

Augenzeugen berichteten, dass die Besitzerin lautstark protestierte, als eine Stewardess der Frau die Tragetasche wegnahm. Ihr Hund sei in der Tasche, erklärte sie. Die Flugbegleiter versicherten der Besitzerin, dass der Hund im Gepäckfach völlig sicher aufgehoben sei und bestanden darauf, die Tasche wegzuräumen. Die Frau, die auch noch zwei kleine Kinder dabei hatte, willigte schließlich ein. Sie vertraute darauf, dass das Bordpersonal wusste, was es tat. 

Der Flug dauerte drei Stunden und die ganze Zeit blieb das Tier eingesperrt – ohne Luftzufuhr. Als das Flugzeug in New York landete und die Frau das Körbchen mit dem Welpen wiederbekam, bewegte er sich nicht mehr. Die Besitzerin versuchte noch, den Hund zu reanimieren, berichtete die Passagierin June Lara in einem Facebook-Post, doch es war schon zu spät. 

Haustiere gehören nicht ins Gepäckfach

"Der kleine Kerl hat hart um sein Leben gekämpft", berichtete Lara, "er hat den ganzen Flug über gejault." Doch irgendwann wurde es ruhig. Dem Welpen ging anscheinend die Luft zu Atmen aus. Auch Maggie Gremminger war an Bord. Sie schrieb auf Twitter, die Hundebesitzerin habe im Gang des Flugzeugs gesessen und geweint, alle der umstehenden Passagiere seien "total bestürzt" gewesen.

Die Fluggesellschaft 'United Airlines' erklärte, man übernehme die volle Verantwortung für den Vorfall und werde ihn untersuchen. "Das war ein tragischer Unfall, der nie hätte geschehen dürfen, da Haustiere niemals in Gepäckfächer platziert werden sollten", sagte Sprecher Charles Hobart. Die Fluglinie stand schon öfter wegen ruppiger Methoden in der Kritik, zum Beispiel weil ein Passagier aus einem überbuchten Flugzeug rausgeworfen worden war.

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