Weiterer Omikron-Verdachtsfall im Kreis Kleve

30. November 2021 - 13:31 Uhr

Kleve (dpa/lnw) - Im Kreis Kleve ist ein weiterer Verdachtsfall der Coronavirus-Variante Omikron festgestellt worden. Wie die Kreisverwaltung am Dienstag mitteilte, war die vollständig immunisierte, aber dennoch infizierte Person aus Rees am 23. November vom südafrikanischen Kapstadt aus nach Frankfurt am Main geflogen. Am Tag darauf seien Krankheitssymptome aufgetreten. Abschließende Untersuchungen zur Omikron-Variante stünden noch aus.

Eine mitreisende Person befinde sich in Quarantäne, habe bislang aber keine Symptome. Sechs weitere Kontaktpersonen seien ermittelt worden, bei zweien sei jeweils ein PCR-Test positiv ausgefallen. Alle müssten in Quarantäne.

Der neue Fall steht nach Angaben des Kreises womöglich in Zusammenhang mit einem bereits bekannten Verdachtsfall, da sich die Reisenden in Südafrika getroffen hätten. Eine vollständig geimpfte Person war mit ihrem Partner am 24. November vom südafrikanischen Johannesburg aus in Frankfurt am Main eingetroffen. Am Folgetag seien dann Krankheitssymptome aufgetreten. Ein PCR-Test fiel den Angaben zufolge positiv aus. Beide Personen befänden sich in Quarantäne. Auch hier laufen die Untersuchungen noch, ob es sich um die Omikron-Variante handelt.

In den beiden Verdachtsfällen im Kreis Kleve seien die Verläufe vergleichsweise leicht, hieß es. NRW-weit gibt es nach derzeitigem Stand noch einen weiteren offenen Omikron-Verdachtsfall in Düsseldorf. Bei einer Essener Familie hatten sich die Verdachtsfälle nicht bestätigt.

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Quelle: DPA