Weitere Deutsche bei Erdbeben in Nepal gestorben

Nach dem Erdbeben in Nepal ist die Lager verheerend: Mehr als 7.400 Menschen starben.
Nach dem Erdbeben in Nepal ist die Lager verheerend: Mehr als 7.400 Menschen starben.
© REUTERS, ATHIT PERAWONGMETHA

05. Mai 2015 - 19:56 Uhr

Frau in beliebter Wander-Region Langtang gestorben

Bei dem verheerenden Erdbeben in Nepal ist nach Polizeiangaben eine weitere Deutsche ums Leben gekommen. Die Frau sei in der beliebten Wander-Region Langtang gestorben, heißt es in einer Liste, die Nepals Polizei online veröffentlichte. Weitere Angaben machten die Behörden zunächst nicht. Auch ein Professor aus Göttingen kam bei der Naturkatastrophe ums Leben.

Noch immer werden laut Polizei 112 Ausländer in Nepal vermisst, darunter sieben Deutsche. Im Langtang-Nationalpark waren nach dem Erdbeben zahlreiche Erd- und Schneelawinen abgegangen. Eine davon begrub das Dorf Langtang, in dem mehrere Gästehäuser standen, quasi vollständig. Bis Montag hatten die Helfer dort 52 Leichen geborgen, darunter sieben Ausländer. Bis zu 200 Tote werden dort befürchtet. Das Bundeskriminalamt schickte Spezialisten nach Nepal.

Bei dem Erdbeben der Stärke 7,8 am Samstag vergangener Woche kamen mehr als 7.400 Menschen allein in Nepal ums Leben, weitere 100 Menschen in China und Indien. Die Zahl dürfte weiter steigen, sagen die Behörden, weil noch nicht alle Regionen erreicht wurden. Zehntausende Menschen wurden verletzt. Unter den Toten sind bislang 58 Ausländer.