Weimar: Polizei evakuiert Bahnhof - Kalaschnikow und Munition in Schließfach gefunden

19. Oktober 2018 - 21:48 Uhr

Bahnhof Weimar: Polizei findet "verdächtige Gegenstände"

Die Polizei hat den Hauptbahnhof im thüringischen Weimar zeitweise evakuiert. In einem Schließfach am Nordausgang waren zuvor "verdächtige Gegenstände" gefunden worden. Dabei soll es sich nach Informationen des MDR um eine russische Maschinenpistole vom Typ AK 47 (Kalaschnikow), Munition, zwei Handgranaten, eine Pistole sowie Pyrotechnikhandeln.

Verdächtiges Schließfach geöffnet

Schließfacher Bahnhof Weimar
Schließfacher im Weimarer Bahnhof.
© rtl.de, RTLi, unbekannt

Das Schließfach soll seit mindestens 24 Tagen nicht mehr geleert worden sein, wie die "Thüringische Allgemeine Zeitung" berichtet. Deshalb sollen es Mitarbeiter der Bahn geöffnet und den brisanten Fund gemacht haben, der sich in einem Rucksack befand. Die Polizei durchsuchte das Gebäude mit Spürhunden. Der Bahnhof ist inzwischen wieder freigegeben. Der Zugverkehr war nicht betroffen.

Auch Bahnhof in Nordhausen geschlossen

Die Polizei hat noch weitere Bahnhöfe in Thüringen durchsucht. In Nordhausen soll dabei ein verdächtiges Paket gefunden worden sein, das sich aber als harmlose Fundsache herausstellte. Auch bei diesem Schließfach war die Mietzeit abgelaufen. Durchsuchungen in den Bahnhöfen in Erfurt, Eisenach, Gera, Jena und Gotha blieben ohne Fund.