Es ist Einbrecher-Hochsaison!

Weihnachtszeit ist Einbruchszeit: So kommen die Ermittler den Einbrechern auf die Spur

18. Dezember 2019 - 17:59 Uhr

Sie kommen im Dunklen: Einbrecher sind wieder auf dem Vormarsch

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit steigen die Einbruchsquoten enorm, denn die Täter nutzen den Schutz der Dunkelheit. Dabei hinterlassen sie meist offensichtliche Spuren wie verwüstete Räume, aber auch kleine, dezente Hinweise wie Fußspuren und Fingerabdrücke. Und genau die sind für die Ermittler oft sogar noch wertvoller. Wie die Ermittler den Einbrechern mit Mundschutz und Pinsel auf die Schliche kommen, zeigen wir im Video.

Gefühlt immer mehr Einbrüche

Die Zahlen der Einbrüche in Deutschland sind in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. 2015 wurden der Polizei noch knapp 170.000 Einbrüche gemeldet, 2018 waren es nur noch knapp 98.000. Laut Polizei steigt jedoch das Gefühl in der Bevölkerung, Einbrüche kämen immer häufiger vor. Die Erklärung: Einbrecher konzentrieren sich inzwischen stark auf Wohngebiete, wie den Stadtrand oder kleiner Vororte. Dort schlagen sie dann besonders oft zu.

Darauf haben es die Einbrecher am häufigsten abgesehen

Die Klassiker wie Bargeld, Schmuck und Uhren werden noch immer am häufigsten geklaut. Und die Diebe wissen genau, wo sie danach suchen müssen. Denn die meisten Menschen bewahren diese Gegenstände dort auf, wo sie sich am sichersten fühlen: im Schlafzimmer. Deswegen verwüsten die Einbrecher dieses Zimmer auch oft als erstes. Auch elektronische Geräte wie Laptops und Handys stehen noch immer ganz oben auf der Beliebtheitsskala bei den Einbrechern. Obwohl sich diese Geräte inzwischen häufig auch im ausgeschalteten Zustand zu orten lassen.

So können Sie sich gegen Einbrecher schützen

Neben dem finanzellen Schaden hinterlassen Einbrecher natürlich auch immer einen psychischen Schaden bei den Betroffenen. Die Einbrecher durchwühlen Kleidung, private Gegenstände und klauen oftmals auch Erinnerungsstücke.

Man kann sich natürlich mit einer Alarmanlage vor Einbrechern schützen oder seine Wertsachen in einem Tresor lagern. Jedoch sind solche Vorrichtungen sehr teuer. Jeder kann aber auch mit kleinen Tricks Einbrecher von seinen eigenen vier Wänden abhalten. Je bewohnter die Wohnung wirkt, desto mehr schreckt das Einbrecher ab. Spezielle elektronische Geräte täuschen z.B. Hundegebell oder das Flimmern eines Fernsehers vor. Lassen sie ein kleines Licht an und schließen sie unbedingt die Türen und wenn möglich auch Fenster ab.  Viele Versicherer weigern sich nämlich, Ansprüche aus der Hausratversicherung zu begleichen, wenn ein Fenster gekippt war.