Was erwartet uns im Corona-Winter?

Bundesländer einigen sich auf Corona-Regeln für Weihnachten und Silvester

25. November 2020 - 9:13 Uhr

Welche Kontaktbeschränkungen wird es an Weihnachten geben?

Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf einheitliche Kontaktregeln für Weihnachten und Silvester geeinigt:

Im Zeitraum vom 23. Dezember bis 1. Januar können Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Menschen bis maximal zehn Personen ermöglicht werden, heißt es in einem Beschlussentwurf der Länder für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch. Der Entwurf liegt RTL vor.

Kinder bis 14 Jahren seien hiervon ausgenommen.

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Am besten vorher in Corona-Quarantäne!

Die Ministerpräsidenten der Länder rufen die Menschen auf, vor den Weihnachtsfeiertagen in eine möglichst mehrtägige häusliche Selbstquarantäne zu gehen. "Dies kann durch ggf. vorzuziehende Weihnachtsschulferien ab dem 19.12.2020 unterstützt werden", heißt es weiter. Mit der Selbstquarantäne solle die Gefahr von Corona-Infektionen im Umfeld der Feierlichkeiten so gering wie möglich gehalten werden. Einige Bundesländer haben die Ferienregeln bereits geändert.

Unser Reporterin Franca Lehfeldt ordnet die Beschlüsse der Länder ein: Ist damit Weihnachten gerettet?

Silvester: Kein Feuerwerk auf belebten Plätzen - aber kein Verkaufsverbot

ARCHIV - 01.01.2017, Schweiz, Lausanne: Mit einem Glas Champagner und einer Wunderkerze in der Hand feiert eine Frau den Jahreswechsel. Kommt das Böllerverbot zu Silvester oder nicht? Wenn es um die Feiertage geht, scheint vielen in Deutschland Weihn
Silvesterfeuerwerk auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen soll es laut des Entwurfs der Länder nicht geben.
© dpa, Jean-Christophe Bott, sab

Silvesterfeuerwerk auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen soll es laut des Entwurfs der Länder nicht geben. So sollen größere Gruppenbildungen vermieden werden. "Die örtlich zuständigen Behörden bestimmen die betroffenen Plätze und Straßen", heißt es. Grundsätzlich wird "empfohlen", zum Jahreswechsel auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten - ein Verkaufsverbot ist demnach aber nicht vorgesehen.

Berlins Bürgermeister Michael Müller: Gute Grundlage für Einigung mit der Kanzlerin

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) ist zuversichtlich, dass sich die Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf eine Verlängerung der Corona-Regeln einigen werden. Die gemeinsamen Vorschläge, auf die sich die Ministerpräsidenten geeinigt hätten, seien eine gute Grundlage für die Beratungen mit der Kanzlerin. "Ich glaube auch, auf dieser Grundlage - da kann es noch zwei, drei Veränderungen geben - aber da haben wir wirklich eine sehr geschlossene Situation, die wir gemeinsam umsetzen wollen", sagte Müller am Dienstagmorgen im ZDF-"Morgenmagazin".

Am Montagabend hatten sich die Ministerpräsidenten der Länder auf eine gemeinsame Linie für die Beratungen mit dem Kanzleramt geeinigt. Der zunächst bis Ende November befristete Teil-Lockdown soll demnach voraussichtlich bis zum 20. Dezember verlängert werden. Eine endgültige Entscheidung soll bei Beratungen der Ländervertreter mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch fallen.

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