Ihr Freund überlebt verletzt

Colorado: Mann erschießt Frau wegen Streit um Hundekot

In Colorado endete ein Streit um einen Hundehaufen tödlich
In Colorado endete ein Streit um einen Hundehaufen tödlich
© dpa, Ralf Hirschberger, hr_ae rho

12. Juni 2020 - 17:54 Uhr

Streit um Hundehaufen eskalierte

Ein Hundespaziergang im US-amerikanischen Colorado hat ein tragisches Ende genommen. Ein Mann störte sich offenbar daran, wie ein Pärchen mit seinem Hund umging. Die junge Frau und ihr Partner forderten den Hund auf, sein Geschäft zu verrichten. Daraufhin zückte der Mann ein Gewehr und erschoss die Hundebesitzerin, ihr Freund wurde verletzt.

Plötzlich fielen Schüsse

Die 21-Jährige und ihr Freund waren mit ihrem Hund in einer Straße spazieren. Wie die Zeitung "Denver Post" berichtet, forderte er den Hund auf, sein Geschäft zu machen. Daraufhin wurde das Paar von einem Anwohner aus dessen Wohnung heraus angepöbelt. Anscheindend passte es ihm nicht, wie der Mann mit dem Hund redete.

Er fragte die beiden, ob sie ihren Hund erziehen oder ihn nur anschreien würden. Sie hätten versucht, den wütenden Anwohner zu ignorieren, erzählte der überlebende junge Mann später. Doch der Streit eskalierte trotzdem. Der Mann zog er ein Gewehr und zielte auf die beiden Spaziergänger. Zwei Schüsse streiften den jungen Mann, ein weiterer verletzte seine Freundin tödlich. Sie starb noch am Tatort.

Die Polizei nahm den Tatverdächtigen fest

Die Polizei konnte den mutmaßlichen Schützen später am Tag festnehmen. Der 36-Jährige war mit dem Auto auf einer nahegelegenen Autobahn unterwegs. In seinem Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte ein Gewehr und eine Pistole.