Wegen der Steuervorwürfe in Spanien: Ronaldo will zurück nach England

Cristiano Ronaldo musste Ende Juli wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung vor Gericht antanzen.
Cristiano Ronaldo musste Ende Juli wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung vor Gericht antanzen.
© dpa, Europa Press, europa press flm

05. August 2017 - 17:03 Uhr

Ronaldo wegen Steuerhinterziehung unter Verdacht

Weil ihm die spanischen Finanzbehörden vorwerfen, 14,7 Millionen Euro an Steuern hinterzogen zu haben, musste Cristiano Ronaldo jüngst vor Gericht erscheinen. Und was 'CR7' da so von sich gab, dürfte die Spekulationen über einen Abschied des Superstars von Real Madrid erneut mächtig anheizen.

CR7: In England nie Probleme

"In England hatte ich nie diese Probleme. Das ist der Grund, warum ich dorthin zurück möchte", klagte Ronaldo einer Richterin sein 'Leid'.  Der Portugiese kickte von 2003 bis 2009 für Manchester United, gewann mit den 'Red Devils' 2008 die Champions League.

Die Staatsanwaltschaft in Madrid wirft dem laut 'Forbes'-Magazin bestbezahlten Sportler der Welt vor, Millionen-Einnahmen aus Bildrechten unter anderem über eine Briefkasten-Firma auf den Britischen Jungfern-Inseln am Fiskus vorbeigeschleust zu haben.

"Alles was ich kann, ist Fußball spielen"

Manchester United's European Footballer of the Year Cristiano Ronaldo from Portugal winks to fans celebrating his team's win against Ecuador's Liga de Quito at the FIFA Club World Cup soccer final match in Yokohama, south of Tokyo, Japan, 21 December
Mit Manchester United gewann Ronaldo 2008 die Champions League.
© dpa, A2800 epa Franck Robichon

Anschuldigungen, die der eitle Star als Majestätsbeleidigung empfindet. Seine Kritiker beschimpfte Ronaldo vor ein paar Tagen auf seinem Instagram-Account als "Insekten", und auch im Angesicht von Richterin Monica Gomez Ferrer gab sich der 32-Jährige pampig.

Die Vorwürfe gegen ihn seien "lächerlich", schimpfte Ronaldo. "Ich habe immer meine Steuern bezahlt, immer. In England genau wie in Spanien. Wie Sie wissen, kann ich nichts verbergen. Ich bin wie ein offenes Buch. Man muss nur meinen Namen bei Google eingeben und alles über Cristinao erscheint. Forbes, zum Beispiel, veröffentlicht alle meine Einnahmen."

Von Steuerdingen habe er zudem überhaupt keinen Schimmer, so der Fußballer. "Ich bin nur sechs Jahre zur Schule gegangen. Das einzige was ich kann, ist gut Fußball spielen."