Im Krankenhaus hätte der Vater nicht dabei sein dürfen

Wegen Coronavirus: Frau bekommt Baby in Badewanne

Erin Persia brachte ihr Baby in einer Badewanne zur Welt.
Erin Persia brachte ihr Baby in einer Wanne zur Welt.
dpa

Ohne meinen Mann - ohne mich

Wenn das erste Kind zur Welt kommt, dann ist das ein spannendes Erlebnis für ein Paar. Wegen des Coronavirus wollte ein Krankenhaus im US-Bundesstaat New Jersey einem Vater jedoch verweigern, bei der Geburt dabei zu sein. "Okay, Ihr Ehemann muss draußen warten, er kann wegen allem, was so vorfällt, nicht mit rein", soll eine Krankenschwester der hochschwangeren Erin Persia gesagt haben. Daraufhin entschloss sich die Mutter kurzerhand, das Baby in der hauseigenen Badewanne zur Welt zu bringen, berichtet "6abc.com".

Nach sieben Stunden kam Amelia in der Badewanne zur Welt

Nur wenige Stunden später sei es auch schon losgegangen, die Wehen setzten wieder ein. Mit Hilfe ihres Mannes habe Erin ihr kleines Mädchen dann in der Badewanne zur Welt gebracht. Ihr Name: Ameila Gracelyn Persia. Insgesamt habe der Prozess sieben Stunden gedauert. "Ich habe gemerkt, dass mein Baby bald kommen würde, da war es auch schon zu spät, noch den Notruf zu wählen", sagte die frischgebackene Mama.

Die beste Nachricht: Mutter und Kind sind wohlauf. Und durch die waghalsige Aktion konnte sogar der Papa bei dem großen Moment dabei sein.