Alarmstufe Rot

So hart sind mobile Pflegedienste von der Corona-Krise betroffen

09. April 2020 - 14:00 Uhr

Schutzausrüstung wird immer knapper

Abstand halten - das ist für die Pflegekräfte mobiler Dienste nicht möglich. Wenn sie zu ihren Kundinnen und Kunden nach Hause kommen, um diverse Pflegeaufnahmen zu übernehmen, kommt man sich zwangsläufig sehr nah. Und dennoch ist für mobile Pflegedienste kaum Schutzausrüstung vorhanden. Desinfektionsmittel und Handschuhe werden immer knapper, viele verwenden sogar selbstgenähte Atemmasken, um die benötigten Mundschutze Krankenhäusern und Pflegekräften zu überlassen, die tagtäglich mit Covid-19-Patienten in Berührung kommen.

Dennoch ist die Arbeit von mobilen Pflegern derzeit so wichtig wie nie: Für ihre älteren Patienten in Selbstisolation sind sie oftmals der einzige Kontakt überhaupt. Wir haben eine Pflegerin auf ihrer Tour begleitet und mit ihr und ihren Patienten über die Herausforderungen dieser Krise gesprochen. Was sie sagen, sehen Sie im Video.

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