Wechseltheater vorbei: Aubameyang verlässt Dortmund und geht zum FC Arsenal

Pierre-Emerick Aubameyang jubelt ab sofort im Dress der Gunners!
Pierre-Emerick Aubameyang jubelt ab sofort im Dress der Gunners!
© Twitter, FC Arsenal

31. Januar 2018 - 21:12 Uhr

Neuer Teamkollege von Mesut Özil

Das Theater hat ein Ende: Borussia Dortmund hat sich mit dem FC Arsenal auf einen Transfer von Pierre-Emerick-Aubameyang geeinigt. 63,75 Millionen Euro zahlt Arsenal! Der Streik-Gabuner geht ab sofort mit Arsenals neuem Topverdiener Mesut Özil und Co. in London auf Torejagd. Im Gegenzug leiht der BVB Michy Batshuayi vom FC Chelsea aus.

Zorc: Einzigartige Erfolgsstory mit Aubameyang

Am Ende wurden es nicht ganz die 70 Millionen Euro, die Dortmund angeblich gefordert hatte. Doch für stolze 63,75 Millionen wechselt Aubameyang nun an die Themse. "Ich bin wirklich froh, hier zu sein", sagte der Neu-Gunner bei seiner Vorstellung in London.

"Von den unschönen Ereignissen der vergangenen Wochen abgesehen, erinnern wir uns gern daran zurück, dass die Geschichte von Pierre-Emerick Aubameyang beim BVB über mehr als vier Jahre eine einzige Erfolgsstory war", teilte BVB-Sportdirektor Michael Zorc mit. "Er hat in dieser Zeit Großartiges für Borussia Dortmund geleistet, viele wichtige Tore geschossen und ist Teil jener Mannschaft, die 2017 den DFB-Pokal nach Dortmund geholt hat."

Auba ist halt "ein verrückter Junge"

In 213 Spielen erzielte der Gabuner 141 Tore für den BVB. In der Bundesliga wurde er vergangene Saison mit 31 Treffern sogar Torschützenkönig. In seinen letzten Wochen in Dortmund erarbeitete sich der extravagante Stürmer allerdings einen schlechten Ruf bei den Fans, als er seinen Abgang unbedingt provozieren wollte. Via Instagram entschuldigte er sich für das Chaos der vergangenen Wochen. "Vielleicht war es nicht der beste Weg, für den ich mich entschieden habe, aber jeder weiß, dass Auba verrückt ist - und ja, ich bin ein verrückter Junge." In London trifft er nun unter anderem auf Henrikh Mkhitaryan, mit dem er von 2013 bis 2016 beim BVB spielte.

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Kein böses Blut

Beim BVB vermied man nach den Querelen der vergangenen Wochen böses Blut beim Abschied: "Wir wünschen Pierre-Emerick für seine Zukunft beim FC Arsenal alles erdenklich Gute", teilte Zorc mit.

Batshuayi kommt auf Leihbasis bis zum Sommer

Wie erwartet wird Aubameyang durch Michy Batshuayi ersetzt. Wie der BVB via Twitter bekanntgab, leiht der Club den 24-jährigen Stürmer vom FC Chelsea bis zum Saisonende aus. Wie britische Medien übereinstimmend melden, schafften es die Schwarz-Gelben allerdings nicht, sich eine Kaufoption zu sichern. Laut 'Evening Standard' zahlt Arsenal die Leihgebühr in Höhe von 1,5 Millionen Euro.

"Außergewöhnliche Qualität"

"Michy ist ein junger, sehr interessanter Stürmer, der durch eine hohe Torquote besticht und sowohl beim FC Chelsea als auch bei Olympique Marseille, in der belgischen Liga und der Nationalmannschaft seine außergewöhnliche Qualität schon unter Beweis gestellt hat", sagte Zorc. Batshuayi steht beim FC Chelsea seit Sommer 2016 unter Vertrag. Dort traf er durchschnittlich alle 88,5 Minuten. "Um mein großes Ziel zu erreichen, möchte ich möglichst viel spielen und viele Tore schießen. Im Sommer findet die WM statt", sagte der belgische Nationalspieler.