Wasserentnahme-Verbot in Teilen Brandenburgs aufgehoben

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15. November 2019 - 14:00 Uhr

Nach langer Trockenheit im Sommer hat sich die Wassersituation in einigen Teilen Brandenburgs wieder normalisiert. Das mehrmonatige Wasserentnahme-Verbot in einigen Landesteilen wurde inzwischen von verschiedenen Landkreisen wieder aufgehoben, wie die Landkreise am Freitag mitteilten. So dürfen die Menschen in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Oberspreewald-Lausitz wieder Wasser aus Oberflächengewässern entnehmen. Auch im Barnim war die Verfügung bereits aufgehoben worden. In Cottbus sowie den Landkreisen Elbe-Elster und Spree-Neiße gilt das Verbot weiterhin, in letzterem werde der Widerruf jedoch aktuell vorbereitet, sagte eine Sprecherin.

Wegen anhaltender Hitze Trockenheit hatten die Landkreise im Sommer Entnahme-Verbote für Wasser ausgesprochen, um die Wassersituation nicht weiter zu verschärfen. In einigen Fließgewässern hatte extremes Niedrigwasser geherrscht.

"Die aktuelle wasserwirtschaftliche Situation und Wetterprognose macht eine weitere Aufrechterhaltung nicht mehr erforderlich", hieß es vom Landkreis Dahme-Spreewald am Freitag. Ein Sprecher des Landkreises Elbe-Elster sagte dagegen, dass es bislang keine starken Regenfälle in der Region gegeben habe und deswegen Gewässer weiter Niedrigwasser führten. Es sei daher weiter bis auf Widerruf nicht erlaubt, Wasser aus Oberflächengewässern abzupumpen.

Quelle: DPA