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Wasser abdrehen, Fenster schließen & Co.: So machen Sie Ihr Zuhause urlaubssicher

So machen Sie Haus und Wohnung urlaubssicher
So machen Sie Haus und Wohnung urlaubssicher Koffer packen und weg? 01:32

Einfach ab in den Urlaub? Das geht nicht!

Der Urlaub steht vor der Tür: Schnell noch Koffer packen, dem netten Nachbarn, der sich um die Pflanzen kümmert, den Schlüssel in den Briefkasten werfen und los geht’s. Doch reicht das? Wie muss ich meine Wohnung oder mein Haus eigentlich hinterlassen, bevor ich in den Urlaub fahre? Und wer zahlt, wenn doch mal was schief geht?

Fenster gekippt? Problem mit Versicherung programmiert

Geschirr wegspülen, Müll rausbringen und Haus oder Wohnung halbwegs ordentlich verlassen, damit der Nachbar keinen Schreck bekommt, wenn er ab und zu nach dem Rechten schaut. Wer in Urlaub fährt, kann meist nicht einfach die Tür hinter sich zuziehen. Ein paar Dinge gibt es zu beachten.

"Zwar gibt es keine versicherungsrechtliche Verpflichtung, Fenster und Türen zu verschließen, es ist jedoch sinnvoll", erklärt Julia Alice Böhne vom Bund der Versicherten. Bricht nämlich jemand ein, während ein Fenster gekippt ist, kann die Versicherung sich wegen "grober Fahrlässigkeit" weigern, den Schaden zu zahlen.

Auch den Haupthahn für die Wasserzufuhr sollten Urlauber sicherheitshalber schließen und die Stecker von elektrischen Geräten (abgesehen von Kühlschrank und Tiefkühltruhe) aus der Steckdose ziehen, rät Böhne.

Wer zahlt, wenn etwas mit Wohnung oder Auto passiert?

Mann steht vor zerbrochener Vase.
Wer muss zahlen, wenn der Nachbar beim Wohnunghüten mal was kaputt macht? © iStockphoto

Beachtet man diese Punkte, kann eigentlich nichts passieren – oder? Doch, denn wer sein Auto nicht in der eigenen Garage abstellen kann, läuft Gefahr, dass das eigentlich sicher geparkte Auto zwei Wochen später im Parkverbot steht. Wegen Umzügen, Baustellen & Co. können spontan Park- oder Halteverbotsschilder aufgestellt werden. Steht der eigene Wagen dann in dieser Zone, wird er unter Umständen abgeschleppt. Hier werden dann – je nach Stadt – gerne mal rund 200 Euro fällig. Die Kosten trägt der Halter selbst.

Steht das Auto also nicht ganz sicher, am besten Freunde oder Nachbarn bitten, neben Blümchen und Post auch einen Blick auf das geparkte Auto zu werfen. Doch was passiert, wenn der nette Nachbar mal etwas vergisst oder gar kaputt macht? "Hier tritt der sogenannte "stillschweigende Haftungsausschluss" ein. Was das genau ist und auf was Sie sonst noch achten sollten, bevor Sie in den wohlverdienten Urlaub fahren, erklärt Rechtsanwalt Guido Günter im Video.

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