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Washington D.C.: Junge Muslima lächelt Islamhass weg

Washington D.C.

Junge Muslima lächelt Islamhass weg

Mit einem Lachen gegen Islamhass

Die junge Muslima Shaymaa Ismaa'eel aus den USA hat gerade mit einem Foto auf Instagram ein Statement gesetzt. Auf dem Weg zu einer Islamkonferenz in Washington D.C. musste sie immer an Demonstranten vorbeigehen, die Schilder hoch hielten mit den Worten: "Der Islam ist eine Religion des Blutes und Todes". Mit dem Foto wollte sie zeigen, dass sie sich nicht einschüchtern lässt und stolz auf ihre Kultur ist.

Erst ist sie an den Demonstranten vorbei gelaufen

Die Demonstranten sollen sie beleidgt und ihr zugerufen haben: "Du und deine Freunde gehen in die Hölle", so Ismaa'eel. Am ersten Tag ist sie noch an ihnen vorbei gelaufen, doch beim zweiten Mal nicht. Anstatt eingeschüchtert zu sein, kniete sie sich vor die Demonstranten, zeigte das Friedenszeichen und lächelte in die Kamera. "Ich wollte, dass sie mein Lächeln im Gesicht sehen und dass ich eine glückliche muslimische Frau bin", sagte sie dem Guardian .

Für ihr Foto, das sie auf Instagram hochlädt, bekommt sie viel Zuspruch, auch auf anderen sozialen Medien. Dieser Vorfall sei nicht der erste, den sie erlebt. Auch in ihrer Nachbarschaft sind sie und ihre Freundinnen immer wieder von anti-muslimischen Hass betroffen. Davon wollen sie sich nicht mehr beeindrucken lassen: "Heute sind wir auf die Probleme aufmerksamer als früher und wir wollen für uns einstehen". Im Video erklärt die junge Frau, was sie von Vorurteilen hält und wie sie damit umgeht.