Ist es soweit?

Waschmaschine: Darum dauert die letzte Minute ewig

Waschmaschinen-Phänomen: Wir verraten, warum sich die letzte Minute der Waschmaschine wie eine Ewigkeit anfühlen.
Waschmaschinen-Phänomen: Wir verraten, warum sich die letzte Minute der Waschmaschine wie eine Ewigkeit anfühlen.
© iStockphoto, RossandHelen

13. Juli 2021 - 15:43 Uhr

Waschmaschinen-Phänomen: Es ist (fast) soweit

Wir kennen es alle: Die Waschmaschine ist so gut wie fertig, eine Minute wird als Restzeit angezeigt. Ungeduldig wird gewartet, dass die Wäsche entnommen werden kann. Gefühlte Ewigkeiten später stehen Sie immer noch vor der sich drehenden Waschtrommel und von dem beenden Piepton ist nichts zu hören. Aber vergeht die letzte Waschminute wirklich so viel langsamer? Oder ist das nur Einbildung? Wir verraten, was wirklich hinter dem Phänomen steckt.

Waschmaschinen-Phänomen: Zu viel Waschmittel sorgt für längere Dauer

Ein häufig gemachter Fehler ist zu viel Waschmittel. Auch wenn Sie es gut gemeint haben, ist es mehr Arbeit für die Waschmaschine. Denn: Umso mehr Waschmittel in die Maschine gegeben wird, desto länger braucht diese, um das wieder vollständig abzupumpen. Erst, wenn die Sensoren der Waschmaschine keinen Schaum mehr wahrnehmen, hören sie auf, regelmäßig mit Wasser nachzuspülen – und geben die Wäsche frei. Also: Kalkulieren Sie Ihre Waschmitteldosierung genau. Weniger ist in diesem Fall mehr.

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Waschmaschinen-Phänomen: Weniger Wäsche kostet mehr Zeit

Weniger Waschmittel und weniger Inhalt können auch zu einer längeren Waschdauer führen. Waschen Sie große Textilien, wie beispielsweise einen Vorhang oder eine Decke, ist die Maschine meistens nicht ganz ausgefüllt. Daraufhin kann eine Unwucht entstehen und die Wäsche wird nicht, wie gewöhnlich, gleichmäßig ringförmig an den Rand der Maschine gedrückt.

Daraufhin stoppt die Waschmaschine den Schleudervorgang und dreht die Waschtrommel rückwärts, um so Defekte zu vermeiden. Auf diese Weise wird versucht, das Wasser besser zu verteilen. Da das meist nicht so richtig gut funktioniert, wiederholt die Maschine den Prozess so lange, bis der Waschgang ohne Schleudern beendet ist. Die letzte Minute kann sich darum auch hier etwas herauszögern. Zusätzlich ist die Wäsche, durch das fehlende Schleudern, tropfnass.

Tipp: Wenn noch etwas Platz in der Trommel ist, füllen Sie diesen mit kleinen Wäscheteilen aus. So wird das Risiko auf triefend nasse Wäsche verringert und die Maschine kann besser schleudern.

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Waschmaschinen-Phänomen: Richtige Temperatur ist wichitg

Auch die Wassertemperatur ist ausschlaggebend. Wenn das Wasser zu Beginn kalt ist und je nach Waschgang erst erhitzt werden muss, kostet auch das Zeit und der Waschgang braucht insgesamt länger.

Lese-Tipp: Darum können Sie Ihre Wäsche auch einfach kälter waschen

Waschmaschinen-Phänomen: Es kommt auf den Druck an

Wie lange ein Waschgang braucht, kommt neben dem gewünschten Programm auch auf den Wasserdruck an. Ist der zu gering, dauert der Waschgang entsprechend länger.

Tipp: Hier kann man selbst wenig tun. In den Zulaufschläuchen mancher Waschmaschinen befindet sich aber ein Sieb, das Schmutz zurückhalten soll. Ist dieses verstopft, läuft das Wasser mit zu wenig Druck ein. Reinigen Sie das Sieb gegebenenfalls.

Außerdem: Reinigen Sie zudem regelmäßig das Flusensieb Ihrer Waschmaschine. Hier können sich Fremdkörper verstecken, die das Abpumpen verhindern oder hinauszögern können. (akr)

Lese-Tipp: Waschmaschine reinigen: Das hilft, wenn die Wäsche stinkt!

Darum lohnen sich diese Waschmaschinen-Tricks

Wenn Sie in Zukunft also etwas Zeit beim Waschen sparen möchten, beachten Sie die genannten Tipps. Zu viel Waschpulver, zu wenig Wäsche oder die falsche Temperatur können schnell lästig werden. Dabei können diese kleinen Tücken einfach vermieden werden.

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