'Was verdienst Du?': Frust und Ärger beim Gehaltsvergleich

23. September 2013 - 16:54 Uhr

Schinken, Bratwurst, Salami: Wir Deutschen lieben Fleisch - in sämtlichen Varianten. Mit Aufschnitt & Co. setzt eine ganze Industrie jährlich Milliarden Euro um. Aber wie viel Geld bleibt eigentlich beim einfachen Arbeiter am Fließband hängen? Genau dieser Frage stellen sich Wurstfabrik-Chef Detlef Deutschländer und seine Angestellten. Für die neue RTL Real-Life-Doku 'Was verdienst Du?' haben die Mitarbeiter ihre Gehälter offen gelegt.

In Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern) ist eigentlich jeder froh, überhaupt Arbeit zu haben. So hart der Job auch sein mag. 44 Menschen schuften täglich in Detlef Deutschländers Wurstfabrik 'Pommersche Wurst- und Fleischwaren'. Ein Traumjob ist das nicht: Urlaub im Ausland können sich viele Angestellte nicht leisten. Statt vom Sandstrand mit Palmen träumen sie davon, dass bald ein Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde eingeführt wird.

Vor einem Jahr rettete der neue Chef die Firma aus der Insolvenz. Schwere Zeiten liegen hinter dem Betrieb. Aber auch die Zukunft ist längst noch nicht rosig. Die Arbeiter in der Produktion erhalten wegen der schwierigen Lage relativ niedrige Stundenlöhne, ihre Kollegen in der Verwaltung bekommen feste Monatslöhne. Das erzeugt Neid in der Belegschaft. Für RTL legen alle, vom Chef bis zum einfachen Angestellten, ihre Gehälter offen - vor den Augen eines Millionenpublikums. Ein spannender Versuch, bei dem plötzlich die Emotionen hochkochen.