Schulen und Kitas geschlossen

Was macht die Corona-Krise mit Kindern und Jugendlichen?

19. Mai 2020 - 15:36 Uhr

Corona-Krise verstärkt Ängste bei Kindern

Seit Wochen müssen Kinder auf den Kita- und Schulalltag verzichten und dürfen ihre Freunde gar nicht oder nur sehr begrenzt sehen. Dabei sind soziale Kontakte gerade für die Entwicklung der Kleinsten in unserer Gesellschaft extrem wichtig. Aber auch ältere Kinder und Jugendliche leiden unter den Folgen des Social Distancings. Neue Umfragen zeigen: Sie haben das Gefühl, dass ihre Sorgen und Ängste nicht erstgenommen werden. Im Video erklärt Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Miriam Hoff, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf Kinder und Jugendliche hat.

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Kindern muss zugehört werden

Ein erster wichtiger Schritt, um seinem Kind die nötige Unterstützung in dieser verwirrenden Zeit zu bieten, meint Jugendpsychotherapeutin Miriam Hoff, sei es, einfach mal aufmerksam zuzuhören. "Kinder haben ein Recht, gehört zu werden", erklärt sie. Sie findet es wichtig, ihre Ängste und Sorgen im privaten zur Sprache zu bringen, aber auch gesellschaftlich und politisch zur Diskussion zu stellen. Welche weiteren Tipps die Expertin für Eltern von Kindern und Jugendlichen hat, das sehen Sie im Video.

TVNOW-Doku: "Kinder in der Corona-Krise"

Wie unterschiedlich Schulen Hygiene-Konzepte umsetzen und warum die Krise auch eine Chance für alle Kinder und Familien sein kann, das können Sie in der Doku "Kinder in der Corona-Krise" auf TVNOW sehen.