Es winken Riesengagen im Filmgeschäft

Was kommt nach dem Megxit? Ein Jobcoach gibt Meghan und Harry Karriere-Tipps

Prinz Harry und Herzogin Meghan wagen einen beruflichen Neustart.
© dpa, Toby Melville, bsc

15. Januar 2020 - 16:03 Uhr

Tipps von Karrierecoach Sven Emmerich

Herzogin Meghan (38) kann offenbar nicht mehr - und Prinz Harry (35) soll zugestimmt haben, von sämtlichen royalen Pflichten zurückzutreten. Nach dem Megxit-Schock stellen sich viele Royal-Fans die Frage: Was machen Meghan und Harry nach ihrem royalen Rückzug? Kommen für die beiden Super-VIPs überhaupt neue Jobs infrage? Karrierecoach Sven Emmerich gibt Tipps für den Neustart.

Meghan und Harry haben bereits eine eigene Royal-Marke

Für Jobcoach Sven Emmerich steht fest: Einen klassischen Job werden Meghan und Harry wohl kaum antreten. Zu groß ist ihr Bekanntheitsgrad. Und er gibt auch eine Entwarnung an die vielen Meghan- und Harry-Fans: Es ist eher unwahrscheinlich, dass sie komplett aus der Öffentlichkeit verschwinden. Zu groß ist ihr Markenwert - und von dem wollen die beiden auch in Zukunft noch profitieren.

"Ihr größter Markenwert ist, dass sie Royals sind. Sie müssen sich auch in Zukunft irgendwie darauf beziehen. Vor einem halben Jahr haben die beiden eine eigene Marke angemeldet. Unter 'Sussex Royal' werden alle Arten von Produkten angeboten. Das zeigt, dass sie einen Plan haben, ihre Tätigkeit als Royals aber anders definieren", weiß der Karriere-Experte.

Aber mal angenommen, die beiden müssten sich neu orientieren. Wo könnte man Meghan und Harry am ehesten unterbringen? "Meghan hat Schauspiel und Theater studiert, hat in dem Bereich eine erfolgreiche Vita. Wenn sie sich entscheidet, ins Filmgeschäft zurückzugehen, hat sie einen derart riesigen Bekanntheitsgrad - und kann damit automatisch Riesengagen verlangen", so die Einschätzung des Jobcoaches.

Bei Harry sieht er ähnliche Erfolgsaussichten: "Er sollte zwar nicht unbedingt zum Militär zurück. Aber wenn man eine starke Marke wie Harry hat, sollte man das auskosten: In Form von Büchern, wie das Beispiel Michelle Obama zeigt, die die erfolgreichste Biografie aller Zeiten geschrieben hat. Oder als öffentlicher Redner."

Zeit nehmen und in Ruhe überlegen

Abschließend empfiehlt Sven Emmerich, Meghan und Harry in Ruhe herauszufinden, was sie in Zukunft wirklich machen wollen. "Ich glaube, dass sie den größten Schritt erstmal gegangen sind, indem sie das öffentlich gemacht haben. Man kann ihnen nur wünschen, dass sie bei dieser Wahl bleiben und dass sie es schaffen, sich da genug abzugrenzen."

Denn eines sollten die Kritiker nicht vergessen: Harry hat in der Vergangenheit durch seine Mutter Diana erlebt, wie unglücklich das royale Leben einen Menschen machen kann. Und er hat jetzt offenbar entschieden, dass ein ähnliches Schicksal seine Familie nicht treffen soll.