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Was für ein Genie: Laurent Simons (8) hat Abi – und will jetzt studieren

Abi mit acht: Laurent will am liebsten lernen
Abi mit acht: Laurent will am liebsten lernen Das sagt seine Mama dazu 02:46

Der Junge hat einen IQ von 145

Ein Kind, das schon mit Einstein und Newton verglichen wird: Laurent Simons hat gerade Abitur gemacht. Was der belgisch-niederländische Junge mit einem IQ von 145 einmal werden will? Das weiß er noch nicht so genau. Was er studieren will, hingegen schon.

Wie ist das, wenn der Sohn so schlau ist, Mama Simons?

Immer, wenn die Bässe laut durch das alte Haus an der Prinsengracht in Amsterdam dröhnen, lernt Laurent. Seine Mutter Lydia Simons rollt mit gespieltem Entsetzen die Augen. Laurent sitzt neben ihr am großen runden Esstisch und grinst schelmisch.

Zurzeit muss er nicht lernen. Er hat gerade erst sein Abitur bestanden und wurde dafür fast schon weltberühmt. Doch er macht nicht den Eindruck, als ob ihn das sehr einschüchtern würde. Laurent ist ein freundliches, zurückhaltendes Kind.

Wie das ist, wenn der Sohn so schlau ist, dass er schon mit acht Jahren Abi hat? Keine weiß es so genau, wie Laurents Mutter Lydia. Im Video hören Sie, wie Lydia Simons mit so einem Genie daheim klarkommt.

Normal machen Schüler in Belgien mit 18 Abi – Laurent war zehn Jahre früher dran

Als hochbegabt gilt, wer einen Intelligenzquotienten von über 130 hat. Ab einem IQ von 140 wird von Höchstbegabung gesprochen. "Einen IQ von 145 oder höher erreichen nur 0,1 Prozent - also nur einer von 1.000 Menschen", sagt Isabel Vöhringer, die leitende Psychologin der Wiesbadener Stiftung "Kleine Füchse".

Was Laurent einmal werden will? Das weiß er noch nicht so genau. Was er studieren will, hingegen schon: Mathematik. Das war auch sein Lieblingsfach auf dem Gymnasium im belgischen Brügge, wo er in nur wenigen Monaten die Oberstufe durchlief. In der Regel sind die Schüler übrigens 18 Jahre alt, wenn sie dort das flämische Abitur machen.

Doch die werden von Medien auch nicht als Genie und Wunderkind gefeiert. So wie Laurent eben. Seine Eltern hoffen aber, dass der Achtjährige nach dem ganzen Wirbel in Ruhe gelassen wird und das tun kann, was er am liebsten will: nachdenken und lernen.

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