21. Mai 2019 - 10:46 Uhr

Weiße Lügen sollen Mitmenschen schützen

"Nein, du siehst nicht müde aus. Und das Kleid steht dir richtig gut." Manchmal ist es einfacher, zu einer kleinen Notlüge zu greifen. Allein, um seine Mitmenschen nicht zu verletzen. Und diese Flunkereien haben sogar einen Namen: weiße Lügen.

Schwarze vs. weiße Lügen

"Notlügen sind ein Stück sozialer Schmierstoff in der Gesellschaft. Das heißt, es ist eine Form von Höflichkeit, wenn ich jemand anderen nicht verletzten will", erklärt Körpersprachenexpertin Silke Fritzsche.

Der Unterschied zwischen Not- oder sogenannten weißen Lügen zu "normalen" oder auch schwarzen Lügen ist dabei die Absicht, die dahintersteckt. Bei schwarzen Lügen möchten wir meist uns selbst schützen oder uns selbst einen Vorteil verschaffen. Bei weißen Lügen hingegen liegt uns vor allem etwas daran, unser Gegenüber nicht zu kränken.

Eigentlich ist alles gar nicht so wild. Laut Fritzsche flunkern wir nämlich alle den lieben langen Tag lang. Natürlich nur aus guten Absichten.

Sie möchten kleinen Notlügen trotzdem auf die Schliche kommen? Das geht. Ob uns jemand eine weiße Lüge erzählt, können wir nämlich selbst erkennen. Wie? Das erklären wir im Video.