Warum verbieten Chefs Smartphones - und wie reagieren Angestellte darauf?

Zeit ist Geld: Digitale Ablenkung verboten

Viele Arbeitgeber verbieten ihren Angestellten die Benutzung privater Smartphones während der Arbeitszeit. Die digitalen Begleiter lenken ab: Durch Surfen, Telefonieren und Chatten kann viel Zeit für private Angelegenheiten verstreichen. Das sind die Argumente der Chefs, doch was sagen Betroffene und Experten dazu?

Frau bedient Smartphone am Arbeitsplatz
Für viele Chefs ein rotes Tuch: Private Smartphone-Nutzung am Arbeitsplatz.

Das Smartphone ist in der Freizeit unser stetiger Begleiter. Der digitale Durchschnittsmensch verbringt in seinem Leben acht Monate bei der Bearbeitung von E-Mails, und sogar ganze sechs Jahre in sozialen Netzwerken. Da fällt es schwer das Handy am Arbeitsplatz in der Tasche zu lassen.

Dass Chefs durch Verbote die private Nutzung des Smartphones unterbinden, ist nach Expertenmeinung nachvollziehbar. Die Produktivität leidet unter der digitalen Ablenkung, weltweit entsteht dadurch rund 500 Milliarden Euro Verlust pro Jahr. "Man braucht geistig

15 Minuten um in ein Thema reinzukommen. Aber in 15 Minuten habe ich schon zweimal irgendwas geklickt", beschreibt Alexander Markowetz, Juniorprofessor für Informatik, das Problem der Ablenkung durch Smartphones am Arbeitsplatz.

Wie Mitarbeiter zum Handy-Verbot stehen, dass es auch Firmen gibt, die die Nutzung des Smartphones am Arbeitsplatz begrüßen und mehr, sehen Sie im Video: