Untersuchung läuft auf Hochtouren

Warum platzten die Reifen in Silverstone?

F1 Grand Prix of Austria - Practice
© Getty Images, Bongarts, SB1

04. August 2020 - 7:58 Uhr

Pirelli will „nichts ausschließen“

Nach dem Reifen-Drama beim Formel-1-Rennen in Silverstone läuft die Ursachenforschung im Labor von Gummi-Lieferant Pirelli auf Hochtouren. "Wir wollen nichts ausschließen. Wir wollen alles aus einer 360-Grad-Perspektive analysieren", sagte Pirelli-Sportchef Mario Isola.

In der Schlussphase des Großen Preises von Großbritannien hatten Lewis Hamilton und sein Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas sowie McLaren-Pilot Carlos Sainz jeweils einen platten Reifen – alle am linken Vorderrad. Alles nur Zufall?

Trümmerteile auf der Strecke und eine Überbeanspruchung der Reifen nach vorgezogenen Boxenstopps seien mögliche Ansätze, teilte Isola mit.

Toto Wolff: Schäden waren nicht absehbar

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Schon am Wochenende wird beim "Grand Prix 70 Jahre F1" erneut auf dem Silverstone-Circuit gefahren, dann sogar auf einer noch weicheren Reifenmischung. "Wir haben nicht viel Zeit für die Untersuchung", sagte Isola, "wir müssen also so schnell wie möglich zu einer Schlussfolgerung kommen."