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Milizen wollen offenbar Kongressmitglieder umbringen

Warnung von US-Polizei: Trump-Anhänger sollen planen, Kapitol in die Luft zu jagen

January 6, 2021, Washington, DC, USA: 1/6/20- U.S. Capitol- Washington DC..President Trump s supporters storm the U.S.
January 6, 2021, Washington, DC, USA: 1/6/20- U.S. Capitol- Washington DC..President Trump s supporters storm the U.S.
© imago images/ZUMA Wire, Christy Bowe via www.imago-images.de, www.imago-images.de

26. Februar 2021 - 15:09 Uhr

Polizeichefin: Trump-Anhänger sollen schweren Anschlag planen

Anhänger von Ex-US-Präsident Donald Trump spielen nach Polizeiangaben offen mit dem Gedanken, einen schweren Anschlag auf das Kapitol in Washington mit zahlreichen Toten zu verüben. Angehörige von Milizen "haben ihren Wunsch geäußert, dass sie das Kapitol in die Luft jagen und so viele (Kongress-)Mitglieder wie möglich umbringen wollen", teilte die kommissarische Chefin der für das Parlament zuständigen Polizei, Yogananda Pittman, am Donnerstag mit.

Anstehende Rede von Joe Biden soll Ziel sein

Als Zeitpunkt für das Vorhaben sei die anstehende Rede von Trumps Nachfolger Joe Biden vor beiden Kongresskammern genannt worden. Ein konkreter Termin für diese einmal pro Jahr gehaltene Ansprache, in der sich der Präsident traditionell zur Lage der Nation äußert, steht noch nicht fest. Normalerweise findet sie in den ersten Monaten des Jahres statt.

Inside-Story: Sturm auf das Kapitol

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Miliz-Anhänger sollen auch am Sturm aufs Kapitol beteiligt gewesen sein

Angesichts der Erkenntnisse sei es ratsam, die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen beizubehalten, sagte Pittman. Bei den Personen, die sich entsprechend geäußert hätten, handle es sich um Milizenmitglieder, die bereits beim Sturm auf das Kapitol am 6. Januar dabei waren. Damals waren Trump-Anhänger scharenweise in das Kapitol eingedrungen in der Absicht, die Senatoren und Abgeordneten daran zu hindern, Bidens Sieg bei der Präsidentenwahl offiziell zu bestätigen. Mehrere Menschen starben während des beispiellosen Angriffs, der weltweit für Entsetzen sorgte. Mehr als 200 Menschen wurden bislang wegen ihrer Rolle bei den Ausschreitungen angeklagt, darunter einige mit Verbindungen zu rechtsextremen Gruppen.

Quelle: Reuters/RTL.de

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